Partnerschaft zur Schaffung von Grünflächen

Schulen und Rathaus wollen brachliegendes Gelände umwandeln

Donnerstag, 08. März 2012

Reschitza - Die Allgemeinbildende Schule Nr. 7 und das „Mircea Eliade“-Lyzeum sind ans Rathaus Reschitza mit dem Vorschlag herangetreten, brachliegende Grundstücke der Stadt im Rahmen einer Partnerschaft in Grünflächen zu verwandeln. Bürgermeister Mihai Stepanescu nahm den Vorschlag auf und kündete auf seiner Pressekonferenz vom vergangenen Freitag erste Schritte zur Umsetzung an.

Im Falle des Vertrags mit der Allgemeinbildenden Schule Nr. 7 trat der Partnerschaft mit dem Rathaus auch der Verein der Grundschulllehrer des Banater Berglands bei. Als Grünfläche eingerichtet werden soll ein Stück Brachland, das neben dem Gelände der Schule liegt, aber besitz- und verwaltungsmäßig nicht zu dieser gehört, sondern Stadteigentum ist (genauer: zur öffentlichen Domäne der Stadt gehört).

„Wir als Stadt werden Beratung beisteuern zwecks Ausarbeitung des Finanzierungsansuchens, wir werden Maschinen und Gerätschaften und auch Personal für Erdarbeiten und Planierungen bereitstellen sowie – zusammen mit den Initiatoren – die Detailpläne ausarbeiten. Zusammen mit der Schule und dem Lehrerverein werden wir dann das Projekt dem Umweltministerium zwecks Genehmigung und Finanzierung vorlegen“, gab sich Bürgermeister Stepanescu optimistisch.

Finanziert werden sollen beide Projektpartnerschaften (das „Mircea Eliade“-Lyzeum kommt mit einem ganz ähnlichen Projekt zur Begrünung und Pflege eines Terrains in Schulnähe) über das „Grünflächenprogramm“ des Umweltministeriums, wobei das Rathaus die bei solchen Projekten geforderte Ko-Finanzierung bzw. die materiellen Beiträge sichern will.

Trotz seiner Lage als Talstadt zwischen bewaldeten Hügeln und der Tatsache, dass die Bevölkerung der Stadt sich gegenüber den Volkszählungsergebnissen von 1977 laut Volkszählung 2011 geradezu  halbiert hat, aber auch trotz der Tatsache, dass alle neuen Parkplätze der vergangenen Jahre „grüne Parkplätze sind, verfügt Reschitza bei Weitem noch nicht über die von der EU empfohlene Grünflächengröße pro Einwohner, sodass das Rathaus sich in vollem Wortsinn glücklich schätzen kann, wenn Schulen mit der Initiative der Anlage neuer Grünflächen kommen.

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