Personalkürzungen im Zuge der Dezentralisierung

Mittwoch, 06. November 2013

Bukarest (ADZ) - Nach Angaben des liberalen Finanzministers und Vizepremiers Daniel Chiţoiu setzt die Mitte November per Vertrauensfrage zu verabschiedende sogenannte Dezentralisierung weitere Entlassungen von sowohl bei Zentral- als auch bei Lokalbehörden Beschäftigten voraus. Im Zuge der „Dezentralisierung und verwaltungsmäßigen Neuordnung“ werde das Personal der „neu aufzustellenden Strukturen“ landesweit um „mindestens 10 Prozent“ zurückgefahren, teilte Chiţoiu am Montag mit. Während der jüngsten Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern seien Personalkürzungen zwar kein Thema gewesen, jedoch gehöre die Verschlankung des Staatsbedienstetenapparats zu den im Laufe der Zeit vereinbarten Zielsetzungen, erläuterte Chiţoiu.

Kommentare zu diesem Artikel

Hanns, 06.11 2013, 15:16
Beim Personal gibt es ein enormes Einsparpotential. In Rumänien sind nach wie vor ca. ein Drittel der Bevölkerung beim Staat oder in unrentablen Staatsbetrieben beschäftigt. Das ist viel zu viel im Vergleich mit anderen EU Mitgliedstaaten!

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