Petrom 2012 mit Rekordumsatz und -profit

Mutterkonzern OMV ebenfalls mit Rekordergebnis

Freitag, 22. Februar 2013

Die Petromraffinerie Petrobrazi
Foto: www.petrom.com

Bukarest (ADZ) - Das Energieunternehmen Petrom hat vergangenes Jahr seinen Nettoprofit um 5 Prozent auf 3,946 Milliarden Lei (885,5 Millionen Euro) gesteigert und hat damit ein neues Rekordergebnis erzielt. Ebenfalls ein neues Maximum erreichte der Umsatz des Unternehmens mit einer Steigerung zum Vorjahr von 16 Prozent auf 26,258 Milliarden Lei (5,892 Milliarden Euro).

Im Jahresbericht des Unternehmens erklärt Petrom-Chefin Mariana Gheorghe, dass nach einem Zeitraum instabiler Ölpreise und makroökonomischer Unsicherheit, 2012 ein relativ stabiles Jahr gewesen ist. Das gute Ergebnis sei unter anderem bisher getätigten Investitionen zu verdanken. Für das laufende Jahr wird weiterhin ein Ausbau der Arbeiten im Förderbereich angestrebt. 2012 sind die von Petrom getätigten Investitionen um 3 Prozent auf 4,93 Milliarden Lei (1,1 Milliarden Euro) gestiegen.

Mit einem Profit vor Steuern (EBIT) von 1,27 Milliarden Euro hat Petrom 40 Prozent zum vorsteuerlichen Gesamtprofit von 3,1 Milliarden Euro der OMV-Gruppe beigetragen, welche ihrerseits ein Rekordergebnis erzielt hat. Der Umsatz der OMV stieg 2012 zum Vorjahr um 25 Prozent 42,649 Milliarden Euro, während der Profit nach Steuern um 12,8 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro zulegte. Petrom plant an die Aktionäre Dividende auszuzahlen, hat diesbezüglich aber noch keine Zahlen vorgelegt. Außerdem sollen sich die Investitionen im laufenden Jahr auf 1 Milliarde Euro belaufen.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 23.02 2013, 20:31
Wenn diesen Schrott!! Österreicher übernehmen. So wie sie die Schrottbanken übernommen haben. Können die Rumänen sich VON!schreiben. Außerdem verkaufen die Rumänen Staatsbetriebe nicht ,aus Einsicht. Sondern als Auflage der EU.Mit der begründung ,wenn es Geld gibt müssen unrentable Staatsbetriebe verkauft werden.Dieser vorgang ist der richtig beschrebene.
Rudi, 23.02 2013, 10:42
@Walter, zu 100% Recht, und wir brauchen ja nur die noch zu privatisierenden Staatsbetriebe mal anschauen, die werden auch sehr schnell Profit abwerfen, wenn dort etwas verändert wird, und diese nicht mehr parteiabhängig geführt werden !!!
Walter, 23.02 2013, 00:37
Hallo Schorsch. Der Staat hat sich selten als guter Unternehmer erwiesen. Der rumänische Staat hätte den notwendigen Personalabbau und die notwendigen Investitionen kaum geschafft.
Und Rumänien profitiert über Steuern und Abgaben massif am Erfolg mit ... ohne unternehmerisches Risiko zu tragen! Ebenso wie die Mitarbeiter, die behalten wurden, jetzt zum Erfolg beitragen und deren Löhne nicht durch verfehlte Budgetpolitik gekürzt worden sind!
Leider gibt es bei Privatisierungen immer wieder Skandale und Schwarzgeldzahlungen ... aber dafür wären Staatsanwälte und Gerichte zuständig ... wenn man sie arbeiten lässt!
Diese Schweinereien ändern aber nichts daran, dass Privatisierungen meistens langfristig sinnvoll sind! (Auch wenn ich gestehe, dass es komisch ist, wenn die OMV immer noch teilweise im Besitz des österreichischen Staates ist, auch hier wäre dringend auf die vollständige Privatisierung zu drängen!)
Schorsch, 22.02 2013, 14:56
Ernstgemeinte Gratulation übrigens an den Fotografen: ein sensationelles Foto, klasse!
Schorsch, 22.02 2013, 14:54
Ist schon klar, warum Petrom privatisiert und an die österreichische OMV verkauft werden mußte, oder???? Warum soll das Geld in Rumäniens Staatssäckel fließen und allen zugute kommen, wenn sich einige Privatisierungsprofis davon eine Goldene Nase verdienen und die Taschen vollstopfen können?!?!

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