platon's mirror in Bukarest

Goethe-Institut holt deutschen Medienkünstler nach Bukarest

Dienstag, 20. März 2012

Foto: goethe.de/ins/ro/buk

Bukarest - Das Goethe-Institut in Bukarest präsentiert im Museum für Zeitgenössische Kunst (MNAC) die Ausstellung „platon’s mirror“ des Medienkünstlers Mischa Kuball. Platons Höhlengleichnis ist einer der bedeutendsten Texte unserer abendländischen Kultur. Er beschreibt das Verhältnis des Scheins der Dinge und der ‘Wahrheit’, die hinter ihnen steht. Der Düsseldorfer Medienkünstler Mischa Kuball hat, auf Platons Text basierend, dieses Verhältnis transformiert und mit dem Medium Licht interpretiert. Dabei sind Installationen aus Licht, Projektion und Reflexion entstanden, die durch ihre Materie wiederum den Inhalt des Höhlengleichnisses kommunizieren, denn auch Platon benutzt in seinem Text den Vergleich mit Licht und Schatten. Mit dem Suchen wurde am Mittwoch, den 07. März, bei der Vernissage der Ausstellung im MNAC (Parlamentspalast, Eingang Calea 13 Septembrie) angefangen. Am 8. März referiert der Künstler um 18 Uhr im Rahmen seines Vortrages „public space / public lab / politics of light” über den thematischen Schwerpunkt der Ausstellung und seine grundsätzliche Haltung zum öffentlichen Raum als künstlerisches Labor. Die Ausstellung gastiert bis zum 25. März. in Bukarest.

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