Pleinair am Franzdorfer Stausee

Ausstellung am 12. Juni in Hunedoara

Freitag, 09. Mai 2014

Franzdorf - Die Schutzhütte am Franzdorfer Stausee, die dem Reschitzaer Hüttenwerk TMK gehört, ist Standort des Schaffenslagers „Văliug 2014“ mit Beteiligung von neun Malern aus Deva, Hunedoara und Reschitza, die sich hier auf Initiative von Pichiu Dan Vifor, dem Vorsitzenden der Filiale Hundedoara des Rumänischen Verbands Bildender Künstler (UAP), zusammengefunden haben. Thema des Pleinairs ist aus gegebenem Grund „Industrielandschaften“, denn die Resultate des Schaffenslagers sollen am 12. Juni in Hunedoara ausgestellt werden, wenn dort 130 Jahre seit Gründung des Hüttenwerks begangen werden.

Am Pleinair beteiligen sich Silvia Popa, Victor Ioan, Matei Mircioane, Florin Scurtu, Daniel Cârjoi, Radu Roşianu, Pichiu Dan Vifor, Cristea Mircioane und Torino Bocăniciu. Die Künstler konnten dieses Schaffenslager nicht nur aufgrund der seit zehn Jahren andauernden guten Zusammenarbeit zwischen den beiden UAP-Filialen Reschitza und Hunedoara organisieren, sondern gerade in der TMK-Schutzhütte, weil der langjährige Generaldirektor des Reschitzaer Stahlwerks TMK, Romulus Ioan, aus dem Raum Hunadoara stammt, im dortigen Hüttenwerk lahrelang als Abteilungsleiter gearbeitet hat und nach seiner vorzeitigen Pensionierung, aufgrund seiner Leidenschaft für Industriegeschichte nicht nur eine Geschichte des dortigen Hüttenwerks verfasst hat sondern auch das dortige Werkmuseum aufbaute, also direkt auch in der anstehenden 130-Jahrfeier des Hütten- und Walzwerks Hunedoara impliziert ist.

Pichiu Dan Vifor ist nicht nur Vorsitzender der UAP-Filiale Hunedoara sondern auch Gründet und Vorsitzender des Vereins „Iancu de Hunedoara“. Er erklärte: „Es hat sich eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Künstlern der beiden – eher ehemaligen – starken Schwerindustriezentren herausgebildet. Denn Künstler aus Reschitza und Umgebung nehmen, im Austausch, auch an unseren Schaffenslagern in Cinciş teil. So ist allmählich eine verschworene Gruppe entstanden. Wenn jeder der Teilnehmer am Pleinair die vereinbarten mindestens zwei Industrielandschaften in dieser Woche schafft – das Pleinair dauert bis am Sonntag –. dann können wir in Hunedoara eine schöne Ausstellung damit machen. Die später auch in Reschitza gezeigt wird, wohl zum Gründungsfest der Stadt, zum Peter-und-Pauls-Tag.“

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