PNL: Kandidaten müssen ihren Wahlkampf teilfinanzieren

Blaga: Höhe des Beitrags wird demnächst festgelegt

Dienstag, 13. September 2016

Bukarest (ADZ) - Nach Angaben des Ko-Vorsitzenden der PNL, Vasile Blaga, müssen liberale Anwärter auf einen Parlamentssitz ihren Wahlkampf zumindest teilweise selbst finanzieren können – die Höhe des Betrags, mit dem die Kandidaten zu rechnen hätten, werde von der Parteileitung umgehend festgelegt, sagte Blaga am Sonntag anlässlich der Eröffnung der PNL-Sommerschule in Eforie Nord.

Die so zusammenkommenden Beträge sollen nach Angaben des Liberalenchefs teils für die Wahlkampfauftritte der Kandidaten in ihren Wahlbezirken, teils für den Wahlkampf der Partei auf Zentralebene aufgewendet werden. Bis Ende September hätten die Filialen im Land Zeit, ihre Wunschkandidaten auf die PNL-Wahlliste für die Parlamentswahl im Dezember zu setzen, das letzte Wort in puncto Kandidaten habe danach allerdings die Parteileitung, die die endgültigen Wahllisten bis Mitte Oktober bei der Ständigen Wahlbehörde zu hinterlegen hat, so Blaga.

Von den Medien bezüglich eines potenziellen Premierministers aus den eigenen Reihen befragt, nachdem Regierungschef Dacian Cioloş trotz allen PNL-Werbens klargestellt hatte, während seiner Amtszeit weder einer Partei bei- noch bei der diesjährigen Parlamentswahl antreten zu wollen, sagte Blaga, die PNL verfüge über „genügend Politiker von Format“ und sei daher keineswegs in der Position eines Bittstellers.

Kommentare zu diesem Artikel

Hermann Grimm, 14.09 2016, 09:55
Ich war selbst dreißig Jahre aktiv in der Kommunalpolitik und kenne deshalb das politische Geschäft seit meinem 17. Lebensjahr und wer nichts investiert gewinnt nicht und es gibt in Deutschland genug Beispiele, das Menschen, die wie ich aus armen Verhältnissen kommen auch Politik gestalten können.
Aber Geld ist nicht alles Ihr lieben Siebenbürger
Sachsen. Man sollte auch das Leben nicht vergessen.
Manfred, 13.09 2016, 20:01
Ich finde das nicht toll,Herr Grimm.Um an einen Job zu kommen,darf man nicht Vorkasse leisten.Für mich ist das unsozial(nur gut Betuchte können das) und eine ziemlich direkte Aufforderung,sich das Geld zurückzuholen...leider nie legal.Politik darf nicht auf ewig den Reichen vorbehalten sein(siehe die von der ALDE geforderten Summen).
Hermann Grimm, 13.09 2016, 06:14
Das ist doch eine domokratische Selbstverstänflichkeit, denn gewählte Abgeordnete erhalten eine Entschädigung und das it gut so.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*