„Polifest“ bewirbt deutschsprachiges Ingenieurstudium

Dienstag, 15. April 2014

Bukarest - Vom 9. bis zum 11. April fand das diesjärige „Polifest“ der Universität Politehnica in Bukarest statt. Als ein Hybrid aus „Tag der offenen Tür“ für Schülerinnen und Schüler und weiterführenden Informationsveranstaltungen für bereits Immatrikulierte – die sich mit möglichen Praktika und dem Berufseinstieg befassten – präsentierte sich eine der bedeutenden technischen Universitäten Rumäniens. Über das gesamte Campusgelände verteilt, stellten sich eine Vielzahl nationaler und internationaler Unternehmen vor und warben um das Interesse der Studierenden. Zudem war es möglich, Schnuppervorlesungen zu besuchen und so den studentischen Alltag kennenzulernen.

Eine Besonderheit im Studienangebot der Politehnica bedeuten die fünf deutschsprachigen Studiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens, die sich in drei Bachelor- und zwei Masterprogramme gliedern. So können Studienanfänger zwischen den BA-Programmen „Ingenieurwesen für Elektronik und Telekommunikation“, „Wirtschaftsingenieurwesen im Bereich Elektrotechnik und Informationstechnik“ und „Wirtschaftsingenieurwesen im Bereich Maschinenbau“ wählen, die zu jedem Wintersemester jeweils über 25 freie Studienplätze verfügen. Das Masterprogramm teilt sich anschließend in zwei Pfade: „Geschäfts- und Industrieverwaltung“, sowie „Mechatronik und Bionik. Technik und Organisation“.

Das deutschsprachige Angebot geht auf die nunmehr vierzigjährige Zusammenarbeit mit der technischen Universität Darmstadt zurück und ist einmalig in Rumänien. Da zur Aufnahme eines deutschsprachigen Studiums – neben erfolgreicher Aufnahmeprüfung – mindestens das zertifizierte B1-Niveau vorausgesetzt wird, ist es möglich, ein Vorstudienjahr zu absolvieren, um die notwendigen Sprachkenntnisse zu erlangen. Seit 2001 verfügt die Politehnica zudem – als einzige Hochschule außerhalb der Bundesrepublik Deutschland – über eine Zugehörigkeit im „Verband deutscher Wirtschaftsingenieure e.V.“ (VWI). Auf diese Zusammenarbeit sind die Verantwortlichen der Politehnica besonders stolz. Und das aus gutem Grund, fungiert der VWI schließlich als ein Bindeglied zwischen Wirtschaft, Dachverband und Hochschule, was den Studierenden neben einem Netzwerk, in dem sie bereits früh wichtige Kontakte knüpfen können, auch zahlreiche praktische Erfahrungen bietet. So gewährleistet die Polithenica ihrer Studentenschaft auch beste Chancen auf einen Werdegang im Ausland.

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