Polizei warnt vor Falschschmucktrick

Es handelt sich um geschickt nachgeahmten Goldschmuck

Donnerstag, 07. Mai 2015

Reschitza – Nach dem „Unfall-Trick”, bei welchem falsche Rechtsanwälte oder Ärzte von Angehörigen angeblicher Unfallverursacher Geld zwecks „Schmierung” von Polizisten oder Chirurgen anfordern, die Unfälle protokollieren oder Unfallverletzte notoperieren müssen, und dem „Dachrinnentrick”, wo Spenglerbanden alleinstehende oder ältere Menschen durch Erpressung und Gewaltandrohung um ihr Erspartes bringen, warnt die Polizei nun  vor einer dritten Art Trickbetrug: dem „Falschschmucktrick”.

Trickbetrüger geben vor, in Not geraten und gezwungen zu sein, ihren geerbten Familien-Goldschmuck verkaufen zu müssen – wobei es sich um Eisen, Kupfer, Bronze, Messing oder Blei handelt, das frisch mit einer stark kupfer- oder messinghaltigen und golden schimmernden Bronzelegierung galvanisiert wurde. Meist geben die Trickbetrüger vor, sich unterwegs irgendwohin zu befinden und plötzlich ohne Treibstoff geblieben zu sein, sagt die Polizei, wobei sie sich sehr nervös und beunruhigt verhalten, wie Menschen, die sich in großer Eile befinden und plötzlich nicht dorthin gelangen können, wo sie hin wollten. Um schnell an Geld zu kommen, „möchten sie schnell und voller Bedauern den goldenen Familienschmuck” verscherbeln, geben sie vor und zeigen gelbliche Schmuckstücke, von denen sie behaupten, es sei Gold. In allen bisherigen Fällen haben die Schnäppchenkäufer letztendlich feststellen müssen, so die Polizei, dass die „Gelegenheitsverkäufer” ihnen ordinäres statt Edelmetall untergejubelt hatten.

„Die Polizei empfiehlt allen Bürgern, solcherart Angebote abzulehnen und immer dran zu denken, dass es für den Schmuckhandel spezialisierte Läden gibt, die garantiert echte Waren aus Edelmetall verkaufen. Wer sich nicht dran hält, riskiert, übers Ohr gehauen zu werden. Nicht zuletzt bittet die Polizei die Bürger, sich  mehr Einzelheiten über diese Trickbetrüger und ihre Fahrzeuge zu merken und an die Polizei weiterzumelden (ihre Anzahl, in etwa ihr Alter, Einzelheiten ihrer Physiognomie, Kleidung usw., aber auch Fahrzeugtyp, Farbe, eventuell Kennzeichen des Fahrzeugs, das die Trickbetrüger benutzen, Angaben auch über andere in der Nähe geparkte Fahrzeuge, die nicht ins betreffende Viertel gehören).”

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