Ponta reist mit „konstruktiver Botschaft“ nach Brüssel

EU-Kommission fordert Ende der innenpolitischen Kämpfe

Montag, 17. September 2012

Bukarest (ADZ) - Rumäniens Spitzenpolitiker geben sich dieser Tage in Brüssel die Türklinke in die Hand. Nachdem Staatspräsident Traian Băsescu am Freitag mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, Kommissionschef José Manuel Barroso und Justiz-Kommissarin Viviane Reding Gespräche zur Lage in Rumänien geführt hatte, trifft heute nun auch Premier Victor Ponta vor Ort ein. Auf Pontas Programm stehenTreffen mit Kommissionschef Barroso sowie mit seinem belgischen Amtskollegen Elio Di Rupo.

Vor seiner Abreise sagte Ponta, er reise mit einer „konstruktiven Botschaft“ nach Brüssel. Er wolle Kommissionschef Barroso abermals versichern, dass in Rumänien kein Staatsstreich stattgefunden habe, und auch erläutern, dass das Land sich weiterentwickeln und nicht mehr „wie Europas Aschenputtel“  behandelt werden wolle. Allerdings werde er auch klarstellen, dass „Präsident B²sescu in seinem eigenen Namen gesprochen hat, während ich immerhin im Namen einer Parlamentsmehrheit und der 7,5 Millionen Rumänen spreche, die beim Referendum abstimmten.“

Der Kommissionschef hatte am Freitag ein Ende der innenpolitischen Machtkämpfe und die Einhaltung der demokratischen Grundregeln im Land gefordert.

Kommentare zu diesem Artikel

Herbert, 19.09 2012, 10:47
"Ponta und konstruktiv" - ist das nicht ein Widerspruch ??????
Don Emilio, 18.09 2012, 12:35
Sicher sind die Rumänen ein anständiges, fleißiges und intelligentes Volk. Sie arbeiten in Europa die meisten Stunden, nur, ihre Chefs bezahlen sie miserabel oder garnicht! Deswegen arbeiten ja auch ein paar Millionen im Ausland!
Der Knackpunkt aber ist: ihre Politiker sind kein anständiges, fleißiges und intelligentes Volk.
Und wo, bitteschön liegt die wichtige und strategische Bedeutung Rumäniens in der EU?
Nichts für ungut,
Don Emilio
Thomas, 17.09 2012, 22:15
Brüssel lacht über die Muppet Show.
Zuviel Testosteron. Finanziert von allen die Steuern zahlen. Ob viel oder wenig.
Peter, 17.09 2012, 22:14
Bravo Ottmar, Sie haben vollkommen recht !
Leider verfügen die alten Kräfte über genügend Kapital, mittels bestimmter Medien die Meinung der rum. Massen im sozialistischen Sinne zu manipulieren. Bestes Beispiel ist ANTENA 3, "cel mai bun canal de informatie," wie es im Eigenlob des Senders heißt. "Eigenlob stinkt" sagt ein altes deutsches Sprichwort.
Ottmar, 17.09 2012, 17:14
Hallo Helmut, zu deiner wunderbaren Verteidigung fuer das Rumaenische Volk bewundere ich dich aber so alleine kann man das nicht stehen lassen.
Zitat: „Das Herr Basescu von 7.4 Millionen Rumänen in einer freien Wahl abgelehnt wurde müßten Herr Barroso und seine Mitstreiter zwischenzeitlich auch bereit bemerkt haben“. Die Politiker warten noch auf die Ergebnisse der Wahlbetrugskommission und da es 22 Millionen Rumaenen gibt haben wohl 15 Millionen nichts gegen Basescu als Praesident.
Zitat: „Wichtig ist das er klarstellt,daß Rumänien ein gleichberechtigter Partner innerhalb der EU ist und von niemanden diskreditiert werden darf“. Wo ist die Leistung Rumaeniens fuer Europa als gleichberechtigter Partner. Wie viel Geld schickt Rumaenien nach Mitteleuropa. z.B. Deutschland .
Zitat: „Rumänien ein gleichberechtigter Partner innerhalb der EU ist und von niemanden diskreditiert werden darf. So wie manche Konservative Politiker innerhalb der EU Rumänien zeitweise behandeln ist ein echter Skandal und gehört endgültig abgestellt“.
Recht so Helmut du veteidigst Dein Land aber du beschuldigst di e falschen. Konservative Politiker aus Mitteleurope behandeln die Rumaenen so, wie man ein Land behandelt, wo der Ministerpraesident Rechtsbeugung durchfuehrt um seinen Titel zu behalten. Konservative Politker sind nicht so bloed dass ein Dr. Plagiat Ponta sie verarschen kann. Das kann er mit den Rumaenen machen, nicht aber mit deutschen Politikern. Die haben serioese und unabhaengige Informationsquellen.
Zitat:“Die Rumänen sind ein anständiges,fleissiges und intelligentes Volk und haben es satt sich ständig ins schiefe Licht stellen zu lassen“.
Das sieht man, wenn man den Bericht der Ethikkommission liest , die von Ponta fuer die Bewertung seines Dr. Titels eingesetzt wurde, Sinn gemaess heisst es dort. Rumaenische Doktoranden kopieren und klauen von anderen Doktorarbeiten. Das ist der Stand der wissenschaftlichen Arbeit in Rumaenien und Ponta hat nach diesem Stand gearbeitet. Er hat kopiert und gestohlen bei seiner Doktorarbeit. Rumaenische Doktoranden sind durch die Bank also Diebe. So die Ethikkommission
Jetzt verstehe ich auch warum so viele Nobelpreistraegere aus Rumaenien kommen.Sie sind so fleissig und alle Ihre arbeiten sind von einzigartigem Gedankengut. Wenn ich in dem Buch der einzigen rumaenischen Nobelpreistraegerin lese mit dem Titel: „der Fuchs der ein Jaeger ist „ von Herta Mueller , verstehe ich wo die Basis fuer den Diebstahl ist. Er kommt aus der Vorgaengerpartei von Pontas Sozialisten, die spionierten, stahlen mordeten und betrogen. Kann man alles in dem Buch nachlesen. Sie hat den bisher einzigen Nobelpreis bekommen. Herta Mueller ist aber keine Rumaenin mehr weil Pontas Vorgaenger sie aus dm Land geworfen haben. Jetzt ist sie Deutsche!!
Helmut, 17.09 2012, 16:11
Diese Reise ist eine gute Idee von Herrn Ponta.Jedoch braucht er Herrn Barroso,sicher nicht mehr davon zu überzeugen,daß es in Rumänien keinen Staatsstreich gegeben hat.Herr Barroso dürfte doch soviel Intelligenz besitzen um dies auch schon erkannt haben.Nicht einmal der Dümmste unter allen glaubt mehr an so etwas. Das Herr Basescu von 7.4 Millionen Rumänen in einer freien Wahl abgelehnt wurde müßten Herr Barroso und seine Mitstreiter zwischenzeitlich auch bereit bemerkt haben. Wichtig ist das er klarstellt,daß Rumänien ein gleichberechtigter Partner innerhalb der EU ist und von niemanden diskreditiert werden darf.So wie manche Konservative Politiker innerhalb der EU Rumänien zeitweise behandeln ist ein echter Skandal und gehört endgültig abgestellt.Die Rumänen sind ein anständiges,fleissiges und intelligentes Volk und haben es satt sich ständig ins schiefe Licht stellen zu lassen.Korruption,Verbrechertum etc.ist nicht eine rumänische Erscheinung sondern gibt es in allen EU-Staaten und wird es leider auch in Zukunft geben.Rumänien hat eine wichtige strategische Bedeutung innerhalb der EU und dieser muß Rechnung getragen werden.

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