Ponta stellt Pläne für Autobahnen bis 2018 vor

Kronstadt soll zentraler Knotenpunkt werden / Kritik von Dacia

Donnerstag, 05. Dezember 2013

Bukarest - Premierminister Victor Ponta hat am Dienstag den USL Parlamentsgruppen den Regierungsplan für Autobahnen („România 100“), die bis 2018 gebaut werden sollen, vorgestellt. Entsprechend diesem würde Kronstadt neben Bukarest einer der beiden Hauptverkehrsknotenpunkte werden und eine Autobahn durchs Alttal zwischen Râmnicu Vâlcea und Hermannstadt wird bis frühestens 2022 weiter hinausgezögert.

Ponta erklärte, dass in diesem Jahr noch 105 Kilometer Autobahn auf dem Abschnitt Nadlak–Arad–Temeswar–Deva–Hermannstadt in Betrieb genommen werden sollen. Dieser Abschnitt wurde dem Regierungsplan zufolge aus dem Europäischen Transportentwicklungsprogramm 2007-2013 finanziert. Aus demselben Programm werden noch die Autobahnen Mühlbach/Sebeş–Thorenburg/Turda (für welche die öffentliche Ausschreibung beendet ist) sowie Thorenburg–Neumarkt/Tg. Mureş (hierfür beginnen die Prozeduren im Januar) finanziert.

Aus europäischen Kohäsionsfonds – insgesamt 3 Milliarden Euro – sollen bis 2018 im Osten des Landes die Strecken Ungheni–Jassy/Iaşi–Roman–Bacău sowie Roman–Târgu Neamţ gebaut werden. Im Süden stehen Piteşti–Râmnicu Vâlcea, Craiova–Calafat (Anm. d. Red. ein besonderes Anliegen des Autobauers Ford), Ploieşti–Buzău und Bukarest–Alexandria auf der Liste. Eine weitere vorgesehene Finanzierungsquelle sind EU-Gelder für regionale Entwicklung. Hiervon soll die Verbindung Hermannstadt–Kronstadt sowie die Anbindung Siebenbürgens an die Moldau, Kronstadt–Bacău finanziert werden.

Die Überquerung der Karpaten Richtung Süden, bzw. die Strecke Kronstadt–Comarnic–Ploieşti würde entweder in öffentlich-privater Partnerschaft oder in Konzession gebaut werden. Ponta erklärte, dass bis zum 9. Dezember die endgültigen Angebote für Kronstadt–Comarnic eingehen werden. In öffentlich-privater Partnerschaft oder Konzession soll auch die Autobahn zwischen Piteşti und Craiova sowie ein Teil der Siebenbürgenautobahn, Klausenburg–Surplacu de Barcău, gebaut werden.

Aus dem Staatshaushalt werden ab nächstem Jahr laut Ponta zwischen 750 Mio. und 1 Mrd. Euro jährlich für den Bau von Autobahnen zur Verfügung stehen. Damit soll der Großraum Galaţi-Brăila mit Buzău durch eine Autobahn verbunden werden und es soll die Strecke Surplacu de Barcău–Großwardein/Oradea–Borş der Siebenbürgenautobahn fertiggestellt werden. Auf die Prioritätenliste für 2022 wurden u. a. die Strecken Râmnicu Vâlcea–Hermannstadt, Piatra Neamţ–Neumarkt, Neumarkt–Kronstadt sowie Arad–Großwardein gelegt. Der Autobauer Dacia, größter Exporteur Rumäniens dessen Fabrik sich in Piteşti befindet, kritisierte die Entscheidung eine Autobahn durchs Alttal nicht als höhere Priorität einzustufen.

Die Wirtschaftszeitung „Ziarul Financiar“ veröffentlichte am Mittwoch die Meinung von Unternehmensvertretern Dacias, ohne diese aber genauer zu nennen, derzufolge Dacia jährlich 10 Millionen Euro verliert, da der Transport zwischen Piteşti und Hermannstadt aufgrund der fehlenden Autobahn die Kosten für jedes exportierte Fahrzeug um 60 Euro anhebt. Weiter wäre der tägliche Verkehr auf dem Alttal doppelt so hoch wie im Prahovatal (50.000 Fahrzeuge gegenüber 22.000) und es handele sich hierbei um Schwerverkehr, der die Exportwirtschaft stützt und nicht um Touristen wie im Prahovatal.

Kommentare zu diesem Artikel

Egidiu, 20.12 2013, 00:10
Grüsse von Hans&Margret
Hans, 10.12 2013, 23:53
wie arm, wie arm... sich zu streiten wo es denn besser sei bzw. ob es sich um romanisierte Deutsche handelt. Na, und wir leben heutzutage in einem Vereinten Europa und die Integration der Ausländer wird immer wieder in Deutschland thematisiert. Warum sollte sich ein Siebenbürger Sachse, der einer mittlerweile ganz kleiner Minderheit angehörig ist, sich in Rumänien nicht integrieren? Streng genommen haben sich die Sachsen in Deutschland; denen ich ebenfalls angehöre sich der deutschen vorherrschenden Mentalität angeglichen... Fazit: Man vertritt die Interessen und Meinungen des Landes in dem man lebt.
Manfred, 10.12 2013, 23:13
@Ion!Ich bin wirklich nicht stolz darauf,das Du mir echt gibst.Mir wäre es lieber,öfter positive Kommentare abgeben zu können.
Ion, 10.12 2013, 19:52
Schade Konrad dass du nicht recht hast. Ottmar, Norbert und Manfred ich kann euch nur zustimmen.
Ottmar, 08.12 2013, 19:56
Rumaenien wird zurecht nicht zum Schengen Raum zugelassen, denn dass sie die Autobahn Pitest - Sibiu aus dem Aktuellen Programm herausgenommen haben und auf die Prioritaetenliste nach hinten verschoben haben, riecht gewaltig nach Grundstueckspekulationsgeschaeften von einflussreichen Ex - Securitate Mitarbeitern, die auf der Strecke Sibiu - Brasov - Comarnic gewaltige Grundstueckkaeufe vorgenommen haben. Das waere wieder mal eine gute Aufgabe fuer die Staatsanwaltschaft von Basescu.
Ottmar, 08.12 2013, 19:50
Manfred ich will zwar Konrad nicht persoehnlich kennenlernen wie Norbert, aber ich biete ihm eine Wette an. Ich zahle 10000 EURO gegen 1000 Ron, dass Pontas rumaenische Arbeiter niemals die Autobahn Comarnic - Brasov bis 2018 komplett fertig stellen koennen. Wenn er an den rumaenischen Tiger glaubt nimmt er diese Wette an, denn dannkriegt er mit wenig Riskio 10000 EURO
Manfred, 08.12 2013, 14:12
@Konrad!Das größte Problem vieler Rumänen ist,das sie mit Kritik nicht umgehen können.Dazu kommt Intoleranz,wie man an Ihnen sehen kann.Das es auch in D Probleme gibt,streitet keiner ernsthaft ab,aber im Vergleich zu RO ist das eher minimal.Bleiben Sie sachlich,gehen Sie mit offenen Augen durch Ihr schönes Land und versuchen,es zum Besseren zu verändern.Damit erweisen Sie RO einen besseren Dienst,als sich über berechtige Kritik aufzuregen.
Konrad, 07.12 2013, 20:56
@Norbert - davon halte ich gar nichts, weil Sie und Ihre Auslassungen mir zutiefst zuwider sind. Wenigstens haben Sie die Katze in Bezug auf Ihre Interessen an Rumaenien aus dem Sack gelassen; die Rumaeninnen und sonst gar nichts. Ginge es nach mir, wuerden wieder Einreisevisa eingefuehrt und Leuten wie Ihnen den Zutritt zu unserem Lande verwehrt. Punkt.
Norbert, 06.12 2013, 16:57
Herr Konrad,was halten sie davon wenn wir uns persöhnlich kennenlernen.Denn das ist erstmal ja nichts schlimmes.Wenn jemand verheiratet ist ,und wie von ihnen zitiert mit einer Rumänien.Ich habe in der langen Zeit viele Rumäninnen kennengelernt. Die Rumäninnen sind den deutschen aus Deutschland sehr positiv zugeneigt.Besonders wenn sie Geld haben.Da ich nicht verheiratet bin ,und wahr.Und ich hoffe auch nicht werde. Werrde ich wahrscheinlich noch viele Rumäninnen kennenlerne. Aber wir sollten uns persöhnlich kennenlernen.Damit die anderen n diesem Forum mitbekommen ,das behauptungen oder Meinungen immer kurze Beine haben.Allso Herr Konrad teilen sie mir ihre Adresse mit ich werde sie besuchen.HerrKonrad ich komme gar nicht in erster Linie nach Rumänien.Sondern nach Siebenbürgen.Und wohne sehr oft in Herrmannstadt und nicht in Sibiu.Dann liebe ich die Siebenbürger Geschichte.Ich kenne alle Kirchenburgen.Und meine Freunde als Westdeutscher sind dort die Siebenbürger u Sachsen.Romaniserte Deutsche kennt dort niemand.Die gibt es nur in diesem Forum.Die Siebenbürger würden sie lynchen wenn sie sie als Rumänen bezeichnen würden.Wenn sie ein romaniserter sind. Dafür können doch die 99,5 Prozent der Sachsen und die 80 Millionen Deutschen in Deutschland nix. Das ist doch ihre Sache.
Norbert, 06.12 2013, 16:49
Herr Konrad,was halten sie davon wenn wir uns persöhnlich kennenlernen.Denn das ist erstmal ja nichts schlimmes.Wenn jemand verheiratet ist ,und wie von ihnen zitiert mit einer Rumänien.Ich habe in der langen Zeit viele Rumäninnen kennengelernt. Die Rumäninnen sind den deutschen aus Deutschland sehr positiv zugeneigt.Besonders wenn sie Geld haben.Da ich nicht verheiratet bin ,und wahr.Und ich hoffe auch nicht werde. Werrde ich wahrscheinlich noch viele Rumäninnen kennenlerne. Aber wir sollten uns persöhnlich kennenlernen.Damit die anderen n diesem Forum mitbekommen ,das behauptungen oder Meinungen immer kurze Beine haben.Allso Herr Konrad teilen sie mir ihre Adresse mit ich werde sie besuchen.

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