Ponta und Johannis gehen in die Stichwahl

Sonntag, 02. November 2014

Bukarest (ADZ) – Wie erwartet hat bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag keiner der 14 Kandidaten die absolute Mehrheit erreicht. Daher kommt es am 16. November zu einer Stichwahl zwischen dem Kandidaten der Allianz PSD – UNPR – PC Victor Ponta und Klaus Johannis, Kandidat der Christlich-Liberalen Allianz (ACL).

Laut Wählerbefragungen liegt der Unterschied zwischen den beiden bei weniger als  10 Prozent. So kommt z.B. laut Hochrechnung des Meinungsumfrageinstituts IRES (für den TV-Sender Digi 24) Victor Ponta auf 40, 2 Prozent, Klaus Johannis liegt bei 31,8 Prozent.

Nach Angaben des Zentralen Wahlbüros sind 52,31 Prozent der 18.284.326 Wahlberechtigte
n zu den Urnen gegangen - etwa ein Prozent weniger als bei der Präsidentenwahl 2009.
Einen großen Wahlandrang gab es bei den Wahllokalen im Ausland. Vor den Wahllokalen in vielen europäischen Städten bildeten sich lange Schlangen mit Hunderten von Menschen, die stundenlang warteten, um ihre Stimme abzugeben.Präsident Traian Băsescu kritisierte in einer Pressemitteilung "Unzulänglichkeiten in der Organisation der Wahl in den Wahllokalen im Ausland" und verlangte den Rücktritt von Außenminister Titus Corlățean und des Ministers für die rumänische Diaspora, Bogdan Stanoevici.

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Wählerbefragungen


IRES (für Digi24), 21 Uhr:
Victor Ponta - 40,2%,
Klaus Johannis - 31,8%
Călin Popescu Tariceanu - 5,6%,
Elena Udrea - 5,4%
Monica Macovei - 4,5%
Hunor Kelemen - 3,5 %

Sociopol (für Antena 3), 19 Uhr

Victor Ponta - 40%
Klaus Johannis - 31%
Călin Popescu Tăriceanu - 6%
Elena Udrea - 5%
Monica Macovei - 4%
Dan Diaconescu - 4%
Corneliu Vadim Tudor 3%
Teodor Meleșcanu - 1%

CSCI  (Romănia TV), 19 Uhr
Victor Ponta - 40%
Klaus Johannis - 31 %
Călin Popescu Tăriceanu - 6 %
Monica Macovei - 5 %
Elena Udrea - 5 %
Dan Diaconescu 4%
Hunor Kelemen 4%

Kommentare zu diesem Artikel

norbert, 03.11 2014, 01:00
Im Sommer hatte ich ein Gespräch. .in herrmannstadt im hotel mit einem Rumänen der als Barkeeper arbeitete. Er fragte mich. .wer wird Präsident. .ich sagte die Rumänen werden einen Rumänen wählen. .also den ponto. .er sagte er wählt den Johannes. .und glaubt das er gewinnt. .dann sagte er. Aber der Johannes ist doch auch Rumäne. Darauf sagte ich. .sehen sie.da liegt der Unterschied. Welcher fragte er. Der Johannes hat den rumänischen Pass. Aber sein Hirn ist deutsch .und das wissen die Rumänen. Und deswegen wählen Sie den ponto.er fragte was macht es wenn unser Präsident rumänischen Pass hat mit deutschem Kopf .ich sagte für mich egal. .aber die Rumänen fürchten sich das er ihnen die Wahrheit sagt. Nicht die Politiker sind das Problem. Sondern wir sind es. Die Korruption ist tief in der rumänischen Kultur verankert. Und da sagen die Rumänen. .dann wählen wir lieber den ponto. Denn der kann das nicht sagen. So sagte ich es im Sommer .so schreibe ich es seit Wochen. Und so wird es eintreffen. Amen..
Sraffa, 03.11 2014, 00:29
Bei Betrachtung der Hochrechnungen stelle ich mir vor daß Johannis beste Chancen hat die Stichwahl zu gewinnen. Wäre dies das Beste für das Land ?
Sraffa, 03.11 2014, 00:24
@Verzichter Hanns : Auf Ihre Endlosschleifen lege ich auch keinen Wert; das ist wie ein "Papagei Reloaded" der immer sagt : "Kommunist... Geschwätz... ".
Sraffa, 03.11 2014, 00:21
Ich verstehe die ganze Aufregung um die noch nicht ausgezählte Wahl mit dem erahnten Ergebnis nicht; alle hier wissen doch im voraus daß die Erfassung und Auszählung der Rum.- Admin. Mühe macht.
Hanns, 02.11 2014, 23:34
@Helmut - welche politischen Konsequenzen hat dieser überforderte Außenminister denn gezogen? Zurückgetreten ist er jedenfalls nicht! Auf Ihr linkes Geschwätz können wir hier verzichten!
Helmut, 02.11 2014, 23:26
Bedauerlicherweise gab es wieder Probleme beii der Stimmenabgabe von Rumänien im Ausland.Es zeigt sich das die Botschaften in Ländern mit einer grossen Auslandswählerschaft überfordert sind.Hier muss sich raschest etwas ändern.Der dafür zuständige Ausseminister hat die politischen Konsequenzen gezogen.Das jetzt Basescu, nach dem vernichteten Ergebnis für seine Kandidatin, zusammen mit seinen Anhängern versucht jetzt einen innenpolitischen Wirbel zu veranstalten ist wieder einmal typisch für diesen Ungeist im politischen Lebeb Rumäniens.Es wäre hier such festzuhalten das die Mehrheit aller Diplomaten, welche fürdie Durchführung der Wahlen an Ort un Stelle zuständig waren, von Basescu bestellt und gefördert wurden.
Helmut, 02.11 2014, 23:05
@Hannes...wahrscheinlich ist Dein Hörapparat defekt.
Helmut, 02.11 2014, 22:48
Die rumänischen WählerInnen im Lande haben einen politischen Wechsel einläutet und es zeigt das sie diesen durch einen Präsidenten Ponta wünschen.Herr Ponta dürfte seinen Vorsprung auf Herrn Ioannis auch im 2.Durchgang halten.Es ist zu hoffen, dass die kommenden 2 Wochen keine Schlammschlacht zwischen den beiden Kanditaten bringen wird.Der kommende Staatspräsident soll ein Vorbild für eine neues politisches Klima werden.Die Medien sollten durch eine saubere und objektive Berichterstattung auch einen Beitrag dazu leisten.Die unrühmliche Ära Basescu geht dem Ende zu und auch seine Kandidatin erhielt von den WählerInnen die nötige Antwort.
Hanns, 02.11 2014, 22:44
Sind die hier gegeben Wählerbefragungen wirklich richtig? Ich habe etwas von 38% für Ponta und 32% für Johannis gehört - das sieht doch ganz anders aus!
Manfred, 02.11 2014, 22:14
Liebe ADZ!Wenn es in D nur 6 Wahllokale gab,muß ein normal denkender Mensch mit einem Massenauflauf rechnen.Mathematik Note 6(in deutsch),setzen!

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