Präsident Klaus Johannis vor der UN-Vollversammlung

Begegnung mit US-Vizepräsident Joe Biden anberaumt

Dienstag, 29. September 2015

In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung in New York, die der rumänische Präsident Klaus Johannis Sonntag hielt, ging er vor allem auf zwei Aspekte ein: Die menschliche Katastrophe, die mit der Migrantenkrise einhergeht, und die Lösungen, die jedes Land finden muss. Es handle sich um eine humanitäre Krise, aber auch eine im Grenzschutz und um ein finanzielles Problem. Wenn man nicht entsprechende Lösungen findet, wird jede Migrationswelle eine noch stärkere nach sich ziehen. Nachdem sich die UNO mit der nachhaltigen Entwicklungsstrategie für die nächsten 15 Jahre beschäftigt, sagte Klaus Johannis zu diesem Thema, dass die Armut überwunden werden muss, denn die Armut kann zu Extremismus und Gewalt führen.
Foto: presidency.ro

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Staatspräsident Klaus Johannis hielt Sonntag eine Rede vor der UN-Generalversammlung, bei der er vor allem auf die Flüchtlingskrise und die Chancengleichheit der Frauen sowie die Überwindung der Armut einging. Für Montag war im Weißen Haus das Treffen mit dem Vizepräsidenten der USA, Joe Biden, anberaumt.

Die Begegnung mit den Vertretern der rumänischen Gemeinschaft in den USA wurde vom neuen rumänischen Botschafter, George Maior, Samstag in den Räumen der rumänischen UN-Vertretung in New York organisiert. Der Präsident und seine Frau Carmen Johannis wurden herzlich begrüßt. In seiner Ansprache sagte Johannis, dass die Rumänen, die sich in den USA niedergelassen haben, durch ihre Erfahrung zur Entwicklung der Demokratie in Rumänien und zum korrekten Funktionieren der öffentlichen Institutionen beitragen können.  Andererseits könnten sie Botschafter des Landes in den USA sein und Freunde für Rumänien gewinnen.

Unter den Treffen des Präsident Klaus Johannis am Rande der UN-Veranstaltungen in New York sticht die Begegnung von Samstag mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping hervor. Dazu teilt das Präsidialamt mit, dass es vor allem um chinesische Großinvestitionen in den Energiesektor, die Infrastruktur und den Tourismus ging. Auch Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Rumänien und der Chinesischen Volksrepublik innerhalb der UNO wurden behandelt.

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