Präsident Klaus Johannis zu Staatsbesuch in Polen

Konkrete NATO- und EU-Kooperationsprojekte geplant

Freitag, 13. März 2015

Bukarest (ADZ) - Präsident Klaus Johannis unternimmt zurzeit einen zweitägigen Staatsbesuch in Polen. Auf dem Terminkalender des Staatsoberhauptes standen am Donnerstag politische Gespräche mit seinem polnischen Amtskollegen Bronislaw Komorowski, mit dem Präsidenten des polnischen Sejm, Radoslaw Sikorski, sowie mit Senatspräsident Bogdan Borusewicz, für heute war sodann ein Treffen mit der polnischen Regierungschefin Ewa Kopacz anberaumt. Darüber hinaus stand auf dem Programm des Staatschefs auch ein Treffen mit Vertretern der rumänischen Gemeinschaft in Polen.

Vor seiner Abreise hob Johannis in einer kurzen Presseerklärung hervor, dass beide Länder eine „gemeinsame Geschichte sowie Zusammenarbeit und Solidarität in kritischen Augenblicken“ verbinde, für Rumänien sei und bleibe die Beziehung zu Polen „prioritär, sowohl auf EU- als auch auf Bündnisebene“, was durch die bestehende strategische Partnerschaft zwischen den beiden Ländern untermauert werde.

Zu den Kernthemen der politischen Gespräche in Warschau gehören nach Angaben des Staatschefs die Ukraine-Krise und die Sicherheitslage in der Region, die Entwicklung der bilateralen Beziehungen im wirtschaftlichen, politischen und militärischen Bereich sowie „konkrete Kooperationsprojekte zwischen Rumänien und Polen im Rahmen der Europäischen Union und der NATO“ mit Fokus auf eine „regionale Zusammenarbeit“.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 13.03 2015, 22:08
Johannis entpuppt sich als NATO-Handlanger und in Polen trifft er da auf Gleichgesinnte. Hochgefährliche Kriegspiele gegen Russland, alles auf Befehl aus Amerika und Deutschland, Frankreich und der Rest soll alles zahlen und auslöffeln. Man sollte mit dieser bedingungslosen Washington-Hörigkeit wirklich vorsichtiger sein, allein schon im eigenen Interesse. Kommt es zu einem neuen Krieg, sind wir die Angeschmierten, weil dieser Krieg auf unserem Territorium ausgetragen werden wird, nicht in Kansas und auch nicht in Krasnojarsk.

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