Präsidialberater gründet Stiftung „Volksbewegung“

Stiftungsname hatte Ioana Băsescu eintragen lassen

Mittwoch, 27. März 2013

Bukarest (Mediafax/ADZ) – Den Namen der Stiftung „Volksbewegung“ (Mişcarea populară) hatte die ältere Tochter des Staatschefs, Ioana Băsescu, bereits 2011 beim Patentamt eintragen lassen. Montag hat nun Präsidialberater Cristian Diaconescu bekannt gegeben, dass er die effektiven Schritte zur Gründung dieser Stiftung unternehmen wird.

Er nennt folgende Zielsetzungen der Stiftung: Modernisierung Rumäniens, Bewahrung der proeuropäischen und proatlantischen Ausrichtung, eine institutionelle Reform, Förderung des Mittelstands, Schaffung von Arbeitsplätzen für die Jugend, Integritätskriterien für die politische Klasse, die den Werten der EU entsprechen, Reform des Bildungswesens, Festigung des Rechtsstaats, Förderung der Kultur und der jungen Talente, Dialog mit den Auslandsrumänen u. a.

Diaconescu erklärte, dass in den Gründungsakten der Stiftung mehrere Programme und Strategien bekannt gegeben werden sollen, die sich auf die „Entwicklung der rumänischen Gesellschaft insgesamt“ beziehen. Die Stiftung stünde allen offen, die ein „modernes Rumänien“ fördern wollen.

Dazu kommentiert PNL-Vorsitzender Crin Antonescu, dass es peinlich sei, dass Präsident Traian Băsescu seine Berater jetzt in den politischen Kampf einbeziehe. Noch peinlicher sei es, dass Traian Băsescu durch diese Initiative seine „Armut an politischen Möglichkeiten“ beweise.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 27.03 2013, 22:36
Volksbewegung heißt auf Rumänisch.So schnell wie es geht eine Busfahrkarte kaufen und dann ab wie nix aus den Ländle. Der Mann ist Muttis (Gottähnliche Bundeskanzlerin Merkel )Liebling..Hellau..Hellau..
Helmut, 27.03 2013, 14:36
Herr Antonescu soll nicht so eine Blödsinn von sich geben,auch er zieht immer wieder seine Berater in den politischen Kampf ein.Ob er bis jetzt besser Initiativen als Basescu gesetzt hat,ist wirklich äußerst fraglich.Er soll sich besser bei seiner eigenen Nase nehmen ,bevor er andere kritisiert.Ein echtes Armutszeugnis und unwürdig für einen der glaubt einmal Präsident Rumäniens zu werden.Die Ideen der Stiftung sind sehr gut und sollten von allen vernüftigen Menschen ,egal aus welchem politischen Lager sie kommen, unterstützt werden.Ob sich einmal aus den Ideen dieser Stiftung ,daß Parteiprogramm einer neuen Partei entwickeln wird,wird sich in der Zukunft zeigen.Dann muß man sich eben politisch mit diesen Vorstellungen beschäftigen.

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