Preisverleihung und Galakonzert

Das „Carl-Filtsch-Festival“ war auch in diesem Jahr ein Erfolg

Donnerstag, 13. Juli 2017

Carla Usberti aus Deutschland erhielt beim diesjährigen „Carl Filtsch Festival“ den zweiten Preis in der Kategorie B, den Peter-Szaunig-Preis und den Carl-Filtsch-Preis.

Glückliche Preisträger bei der Preisverleihung der 22. Ausgabe des „Carl Filtsch Festivals“.
Foto: Eveline Cioflec

 Hermannstadt - Die 22. Folge des Klavier-und Kompostitions-Wettbewerb-Festivals „Carl Filtsch“ wurde am vergangenen Sonntag feierlich mit der Preisverleihung und einem Gala-Konzert der Preisträger im Thalia-Saal, Hermannstadt/Sibiu abgeschlossen und war auch in diesem Jahr ein Erfolg. Csíky Boldizsár, Professor an der Musikakademie Klausenburg/Cluj-Napoca und Vorsitzender der Jury, lobte das ausgesprochene Talent der 28 Teilnehmer am Wettbewerb, die insgesamt 12 Länder vertreten haben.
Der erste Preis für Interpretation in der Kategorie A (bis zu 10 Jahren), ging an Ildiko Rozsonits aus Ungarn. Den zweiten Preis für die gleiche Kategorie teilten sich Alexandru Simirad und Inya Maria Cutova, beide aus Rumänien. Den dritten Preis erhielten Adelina Radeva aus Bulgarien und Felicia Boico aus der Republik Moldau. In der Kategorie B (10-16 Jahre) erhielten Bianca Stănescu und Dominik Augustin Ilisz, beide aus Rumänien, den ersten Preis. Nikolay Dimitrov aus Bulgarien und Carla Usberti aus Deutschland teilten sich den zweiten Preis in dieser Kategorie, während der dritte Preis an Iedida Condria aus Rumänien ging. Die meisten Teilnehmer waren, wie auch schon im letzten Jahr, in der Kategorie C (16-30 Jahre). Die Preise in dieser Kategorie wurden ungeteilt vergeben: den ersten Preis erhielt Alexandru-Cadmiel Boţac aus Rumänien, den zweiten Chun Lin Pin,  aus Taiwan/Russland, während der dritte Preis an Lizaveta Bormotova aus Weißrussland/Österreich ging. Der dritte Preis für Komposition ging an Norbert
Kaszta aus Rumänien.

Alle Sonderpreise gingen an Preisträger der Hauptpreise. Den Sonderpreis des „Rotary Club Cibinium“ erhielt Inya Maria Cutova. Der Sonderpreis für die beste Carl-Filtsch-Interpretation ging an Carla Usberti. Der Peter-Szaunig-Preis wurde von der Vorsitzenden der HDH, Dagmar Dusil, an Carla Usberti und Alexandru-Cadmiel Boţac verliehen. Der von Freunden des Musikers und der Heimatortsgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt (HDH) im Gedenken an den Begründer des Festivals im vergangenen Jahr gestiftete Peter-Szaunig-Preis, wird für besondere Musikalität, Originalität und Empathie in der Interpretation sowie für das Vermögen, den Zuhörern Emotionen und Intuition zu vermitteln, vergeben. Ebenfalls seit letztem Jahr wird auch ein Publikumspreis vergeben, bei dem auch das Publikum der Direkt-übertragung im Internet abstimmen kann. Diesen Preis erhielt Iedida Condria. Die vergebenen Preise haben einen Gesamtwert von 10.000 Euro. Die Veranstaltung ist dem Andenken des außergewöhnlichen siebenbürgischen Musikers gewidmet, der 1830 in Mühlbach geboren wurde. 1842 wurde der junge Klavierspieler und Komponist zum Lieblingsschüler von Frédéric Chopin und bekam zeitweise auch von Franz Liszt Unterricht. Er wurde nur 15 Jahre alt. Seine Kompositionen können auf der Webseite des Festivals eingesehen werden (http://www.filarmonicasibiu.ro/ro/Compozitii% 20Carl%20Filtsch.pdf).

Aufnahmen vom Wettbewerb können im Internet angesehen werden bei der Internet-adresse http://www. filarmonicasibiu.ro/index.php. Partner des Carl Filtsch Festivals sind der Hermannstädter Kreisrat, der Stadtrat und das Bürgermeisteramt Hermannstadt, die Staatsphilharmonie Hermannstadt, das Münchener Musikseminar, das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien, das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, die Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung München, die Heimatortsgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt, der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., München, das Haus des Deutschen Ostens München, das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, das Kunstgymnasium Hermannstadt und der Rotary Club Cibinium Hermannstadt sowie das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.

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