Premier Ponta kündigt Plan B für marode Güterbahn an

Eisenbahnerproteste und erste Drohungen mit Streik

Samstag, 27. Juli 2013

Bukarest (ADZ) - Regierungschef Victor Ponta hat am Donnerstag einen „Plan B“ für die staatliche Güterbahn CFR Marfă bekannt gegeben, sollte deren Privatisierung tatsächlich scheitern.

Falls der Oberste Verteidigungsrat (CSAT) keinen Befund zum gelaufenen Privatisierungsverfahren abgebe, so sei auch der Verkauf der Güterbahn vom Tisch. In diesem Fall komme „Plan B“ zum Einsatz, der eine „Neustrukturierung“ des Unternehmens und ein „privates Management“ an dessen Spitze vorsieht, sagte Ponta in Hermannstadt/Sibiu.  Dem Premier zufolge ist der CSAT jedoch sehr wohl befugt, über ein erfolgtes Ausschreibungsverfahren zu befinden – er habe es in der Vergangenheit bereits dreimal getan.

Wann und über welche Ausschreibung das Gremium befunden haben soll, erwähnte Ponta  nicht. Fast zeitgleich protestierten in Bukarest mehr als 2000 Eisenbahner vor dem Verkehrsministerium und dem Regierungssitz. Die Protestler – Angestellte aller drei staatlichen Bahnunternehmen – riefen „stoppt die Privatisierung“ und „wir wollen arbeiten“, letzteres angesichts der angekündigten Massenentlassungen.

Auch beschuldigten die Demonstranten die Regierung der „Hörigkeit“ gegenüber dem IWF, statt die Wirtschaft durch eigene Strategien auf Vordermann zu bringen. Sofern die Exekutive nicht binnen zehn Tagen mit „Lösungen zur Rettung der CFR Marf²“ aufwarte, werde man einen Generalstreik ins Auge fassen, so die Bahngewerkschaften.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 28.07 2013, 14:00
Im Bericht oben steht.Das die Demonstranten
fordern das Rumänien die eigene Wirtschaft auf Vordermann bringen soll.Rumänien!!Ohne eld von außen!!!!.Den größten Schrotthaufen ohne Zukunft.!!!!!!!!!IN 15 Jahren Rumänien habe ich kaum!!!Kaum jemand gesehen der in Rumänien Zeitung ließt.Wenn ich in Herrmannstadt war sah ich fast nur deutsche die dort Zeitungen lasen.Das rumänische Volk ist sehr sehr sehr schlecht informiert. Deswegen wissen die auch nicht ,auf was für einer Mülldeponie und Schrottplatz sie wohnen. Und wundern sich ständig das keiner was kaufen und investieren will bei ihnen.
Klaus der hanseat, 27.07 2013, 14:34
Ob schauspiel oder nicht ist egal.-Der IWF ist ein moloch der kapitalisten der erst ruhe gibt wenn alle ihre arbeit verloren haben und bürger nur noch sclaven sind.-Das hat nichts mit freiheit zu tun.-Die versorgung mit ga, wasser electro sowie der ÖVPN (maxi-taxi, busse und stadt-bahnen) und die bahn gehören in die hände des staates und der staat sind die bürger.
Norbert, 27.07 2013, 13:42
Lesen sie mal die Ankündigungen dieser absoluten Nichtskönner nach,die über dieses Thema seit Wochen geschrieben haben. Der normale Mensch weiß das kein Idiot dieser Welt so einen verkommenen Schrott kauft.Kein Investor dieser Welt will was ,wo Rumänen vorher die Finger drin hatten.Selbst die Rumänen verachten sich wenn sie in den Spiegel schauen. Sie würden selbst von sich nix Kaufen.Weil sie wissen das sie nix können..
Gerd, 27.07 2013, 08:41
Selbst für einen Aussenstehenden wird nun klar, daß das Alles nur ein inszeniertes Schauspiel für den IWF war und sicher ist der "Sieger der Ausschreibung" für seine Rolle als Strohmann entsprechend "entlohnt" worden.Damit beantwortet sich wohl auch die Frage warum andere Investoren nicht zum Zuge kamen.

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