Produktive Vertreterversammlung

Siebenbürgenforum hielt Wahlen ab und beriet sich zu den Sachsentreffen der kommenden Jahre

Dienstag, 28. Juni 2016

Die Leitung des Siebenbürgenforums wurde im Amt bestätigt.

Die Wahlkommission zählte die abgegebenen Stimmen.
Fotos: Vlad Popa

Hermannstadt – Anlässlich einer außerordentlichen Vertreterversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Siebenbürgen (DFDS) traten dessen Vertreter am Samstagmittag im Spiegelsaal des Forumshauses in der Sporergasse/General Magheru 1-3 zusammen. An der Sitzung beteiligte sich als Gast der Vorsitzende des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften, Hans Gärtner.

Einberufen worden war die DFDS-Vertreterversammlung, weil die vierjährige Amtszeit des Vorstandes ausgelaufen war und der Vorsitzende, die stellvertretenden Vorsitzenden sowie die Vorsitzenden der Kommissionen neu gewählt und der Vorstand als Ganzes bestätigt werden musste. Nach der Annahme der Tagesordnung wurde auch gleich zur Wahl geschritten. Die Vertreter aus dem Schiltal/Valea Jiului, Klausenburg/Cluj-Napoca, Sächsisch Reen/Reghin, Neumarkt/Târgu Mureş, Hermannstadt/Sibiu, Fogarasch, Schäßburg/Sighişoara, Bistritz und Brad bestätigten Martin Bottesch per Geheimwahl einstimmig im Amt des DFDS-Vorsitzenden für weitere vier Jahre. Im Fall der stellvertretenden Vorsitzenden beschloss die Vertreterversammlung, eine der Stellen abzubauen, Dr. Karl Scheerer wurde am Samstag zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Im Rahmen der Wahlen der Kommissionsvorsitzenden wurden Christiane Neubert (Kulturkommission), Helmine Pop (Schulkommission), Ilse Philippi (Sozialkommission) und Stefan Gorczyca (Wirtschaftskommission) in ihren Ämtern bestätigt. Im Fall der Landwirtschaftskommission, die in den vergangenen Jahren immer weniger Tätigkeiten vorweisen konnte, beschloss die Vertreterversammlung, dass sie in den Zuständigkeitsbereich der Wirtschaftskommission verlegt wird. Der Vorstand wurde ebenfalls im Amt bestätigt.

Nach der Beglaubigung des Protokolls der vorangegangenen Sitzung vom 2. April folgte auf der Tagesordnung der Bericht der Saxonia-Stiftung, der wegen Abwesenheit des Geschäftsführers Klaus Sifft den Sitzungsmappen beigelegt war und nicht mehr vorgelesen wurde. Hier wurde vermerkt, dass erstmalig seit längerer Zeit die Faber Consult GmbH, deren einziger Gesellschafter die Saxonia-Stiftung ist, bei der Verwaltung des Gästehauses in Rosenau/Râşnov mit rund 40.000 Lei wieder schwarze Zahlen schreibt. Desgleichen als positiv wurde verzeichnet, dass die Abwicklung des Programms des Bundestags zur Förderung der Lehrer im deutschsprachigen Unterricht im Vorjahr gut abgeschlossen wurde und dass die Hilfen für das laufende Schuljahr von 750.000 Euro auf eine Million Euro aufgestockt wurden. Für das erste Semester des Schuljahres 2015-2016 sind bei der Saxonia-Stiftung 672 Lehreranträge, 212 Erzieheranträge sowie 15 Mentorenanträge eingegangen, von denen jedoch rund 50 nicht angenommen werden konnten.

Im Folgenden bewilligte die Vertreterversammlung die Anträge für gemeinschaftsfördernde Projekte zur Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern sowie die beantragten Haushaltsumschichtungen. Betreffend die Sachsentreffen der kommenden Jahre findet die Großveranstaltung heuer in Sächsisch Reen, 2017 in Hermannstadt und 2018, aus gegebenem Anlass, in Mediasch statt. Das Motto des diesjährigen Treffens lautet „Mit Mut und Rat auch in der Tat“, das Programm orientiert sich an jenem der Vorjahre, wobei der aktuelle Entwurf durch Vorschläge noch ergänzt werden kann. Ein besonderer Höhepunkt wird hier die Verleihung der Honterus-Medaille sein, welche heuer Dr. Christoph Bergner MdB für seinen Beitrag zum deutschen Schulwesen in Empfang nehmen wird.

Kommentare zu diesem Artikel

Hermann Grimm, 28.06 2016, 10:11
Das Forum als Organisation leistet sich seit Jahren
eine entscheidende Schwachstellen und das kann
sich eine wichtige Eibrichtung einfach nicht
leisten.
Es ist dies seine telfefonsiche Erreichbarkeidt in
Hermannstadt. Verschiedene Telefonnummern und mehrere Telefonistinnen sind unnötig.
Eine zentrale Telefonnummer und eine ständige Präsenz verhindert Leerlauf und Verärgerung.
Auch könnte diese Telefonist eine Sonderaufgabe wie idie Herausgabe von Broschüren übernehmen.
Ich erlebe die bsiherige Erreichbarkeit und die
Betreuung in Hermannstadt als Katastrophe und bemängle dies seit Jahren. Erfolg?
Eine kompetente Vermittlung zeichnet z.B. die
bayerische CSU-Landesleitung und dsas ist gut so!
Also ändert dies endlich denn Ihr lebt doch in Europa!

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