Prof. Dr. Rudolf Gräf zuhause in Reschitza

Buchvorstellung und Berichtigungen zu Falschnachrichten

Dienstag, 12. Februar 2019

Reschitza - Der Mehrzweckraum der Deutschen „Alexander Tietz“-Bibliothek erwies sich als zu klein, als der in Reschitza geborene Univ.-Prof. Dr. Rudolf Gräf, heute Prorektor der „Babeș-Bolyai“-Universität Klausenburg und Direktor des Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften Hermannstadt, am vergangenen Donnerstagnachmittag, dem 7. Februar 2019, eine historische Begegnung mit seinen Landsleuten hatte. Hauptthema der Begegnung war die Präsentation der Buchveröffentlichung: Rudolf Gräf, Daniela Stanciu (Hrsg.), „Loyalitätswechsel und institutioneller Neuanfang. Die regionalen deutschen Minderheiten in Rumänien, 1918 - 1928”, Presa Universitar˛ Clujeană, 2018.
Nach einer Einführung durch den DFBB-Vorsitzenden folgte der Gast selbst, der über alle Autoren der Beiträge im Buch und über die von diesen behandelten Themata sprach. Er unternahm auch einen Exkurs zur Geschichte der deutschen Minderheit im Raum Groß-Rumäniens in den Jahren um 1918.
Über den Historiker sprach anschließend der ehemalige Journalist Titus Crișciu, der u.a. dessen Verbundenheit zu seiner Heimat unterstrich.
Zum Schluss der Begegnung ergriff Univ.-Prof. Dr. Rudolf Gräf einmal mehr das Wort und sprach über die Diffamierung der deutschen Minderheit seit einiger Zeit und über die geschichtlichen Tatsachen, die gegenüber den Fake News über die Rumäniendeutschen ins Feld geführt werden können, die in den verschiedenen Medien erscheinen, die aber auch von öffentlichen Personen vor allem aus dem Umfeld der Regierungskoalition verbreitet werden.
Erwin Josef Țigla

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