Proteste der Ärzte, Transport- und Verkehrsgewerkschaften

Drohung über Generalstreik steht nach wie vor im Raum

Donnerstag, 19. September 2013

Bukarest (ADZ) - Rumäniens Ärzte-Kolleg und die hauptstädtischen Verkehrsunternehmen legen mit ihren seit Wochen angekündigten Protestaktionen los: So demonstrierten am Mittwoch vor dem Gesundheitsministerium Hunderte Ärzte für eine Aufstockung des Gesundheitsetats, bessere Löhne und „menschenwürdige Verhältnisse“ in den Hospitälern. Der Medizinerprotest soll kommende Woche in die Fortsetzung gehen, ab November könnte es sodann zu Massenrücktritten kommen, sofern den Forderungen bis dahin nicht stattgegeben wird.

Zeitgleich zogen mehr als 4000 Angestellte der Bukarester Verkehrsunternehmen in einem Protestmarsch quer durch die Hauptstadt. Am Vortag hatte der U-Bahn-Betreiber Metrorex bereits mit einem Warnstreik in den frühen Morgenstunden für einiges Verkehrschaos gesorgt. Die Gewerkschaftler fordern die Anhebung ihrer eingefrorenen Löhne, eine Lockerung des Arbeitsgesetzes und drohen, Bukarest am 30. September mit einem Streik lahmzulegen.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 19.09 2013, 22:10
Die Menschen haben das Recht zu demonstrieren! Auch in Rumänien.Auf das ganze Land gerechnet endet der Zug der Demonstrierenden nicht in der rumänischen Hauptstadt.Seit 1990 zieht der Zug der Demonstrierenden in die Welt auf ein nimmerwiedershen.Seit 1990 nimmt das Land jedes Jahr an Bevölkerung ab.Ich sehe dort die nächstem 20 Jahre kein Ende.Nur eine Neue Verfassung .Änderung des Landes vom Nationalstaat zum Bundesstaat.Selbstverwaltung der Ungarn .Das würde Signale aussenden die Positiv wirken.Dazu sind die Rumänen nicht in der Lage,Sie wissen das sie auf Nichtrumänen keine positiven Signale haben um dort mit ihnen wirtschaftlich eas zu bewegen. Was hier jeden Tag geschrieben wird und ihre Komentare.Ist nur Zeitvertreib. Am Ende des Jahres sind wieder 400000 Menschen weg. Und das ist nicht aufzuhalten.

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