PSD rückt von Versprechen über „verdoppelte Löhne“ ab

Letztere hatte Ministerin Vasilescu zugesichert

Mittwoch, 08. März 2017

Symbolfoto: pixabay.com

Bukarest (ADZ) - Die Hoffnungen der Staatsbediensteten mit Monatsbezügen von unter 4000 Lei auf demnächst „verdoppelte Löhne“ haben sich nach nur wenigen Tagen zerschlagen: Der Vorsitzende des Arbeitsausschusses im Unterhaus, Adrian Solomon (PSD), stellte am Dienstag klar, dass dies „ein Ding der Unmöglichkeit“ und wohl ein „Kommunikationsfehler“ seiner Kollegin, Arbeitsministerin Lia-Olguţa Vasilescu, sei – das Regierungsprogramm der PSD sehe zwar Lohnaufstockungen vor, jedoch um maximal 46 Prozent, die zudem schrittweise über einen Zeitraum von vier Jahren durchzuziehen wären, so Solomon.

Am Wochenende hatte die mit der Erarbeitung des Gesetzes über eine einheitliche Entlohnung im Staatssektor beauftragte Arbeitsministerin und PSD-Vizepräsidentin in einem TV-Gespräch gesagt, dass dieses bis spätestens Anfang Juli verabschiedet und „verdoppelte Löhne“ für alle Staatsbediensteten mit Monatsbezügen unter 4000 Lei sowie 45-prozentige Aufstockungen für die Monatsbezüge darüber vorsehen werde, einzig bei Löhnen von mehr als 7000 Lei werde die Steigerung geringer ausfallen.

Der in Aussicht gestellte Geldsegen schien selbst den Koalitionspartner zu beunruhigen. Von den Medien dazu befragt, sagte ALDE-Chef Călin Popescu Tăriceanu, er gehe davon aus, dass dies „schrittweise“ geschehen werde, da der Haushalt die Maßnahme sonst nicht tragen könne.

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