PSD will Mihai Tudose als Regierungschef

Beratungen zwischen Staatschef und Fraktionen

Montag, 26. Juni 2017

Bukarest (ADZ) – Staatschef Klaus Johannis und die Parlamentsfraktionen der PSD, ALDE, USR, PMP, des UDMR sowie der Minderheiten wollen am Montagnachmittag Konsultationen bezüglich eines Nachfolgers des letzte Woche gestürzten Regierungschefs Sorin Grindeanu (PSD) eingehen, nachdem der 43-Jährige bekanntlich von der eigenen Mehrheit aus dem Amt gejagt worden war. Wie PSD-Chef Liviu Dragnea  bekanntgab, einigten sich die Leitungsgremien seiner Partei am Mittag auf den bisherigen Wirtschaftsminister Mihai Tudose als Anwärter der Mehrheit auf den Premiersposten. Neben dem 50-Jährigen, der 2015 wegen Plagiatsvorwürfen für Schlagzeilen gesorgt hatte, sollen außerdem auch der Vorsitzende des SRI-Kontrollausschusses Adrian Ţuţuianu, der PSD-Fraktionschef im Oberhaus Mihai Fifor, die bisherige Innenministerin Carmen Dan, die Europaabgeordnete Viorica Dăncilă und die kommissarische Arbeitsministerin Olguţa Vasilescu auf der Auswahlliste der PSD gestanden haben. Davor hatte Staatschef Johannis am Rande des EU-Sommergipfels hervorgehoben, die Regierungskrise möglichst schnell beendet sehen zu wollen, dabei allerdings auch auf seine Integritätskriterien verwiesen.

Kommentare zu diesem Artikel

Kritiker, 27.06 2017, 18:52
Peter, das haben Sie richtig erkannt! Das ist in Rumänien bei allen Politikern so, die an die Spitze kommen. Das alte System funktioniert noch immer perfekt. Leider will das in Rumänien niemand sehen und schon gar nicht ändern.
Peter, 26.06 2017, 20:09
Hab’ noch etwas vergessen. Dieser Mihai Tudose hat vor 1989 nicht existiert, obwohl er 1967 geboren ist. Sein Leben scheint erst nach der Revolution begonnen zu haben, wer da nichts Böses ahnt.
Peter, 26.06 2017, 19:54
Na super, ein Plagiator als Premier, armes Rumänien. Fällt den niemanden in Rumänien auf das die PSD nur aus solchen Lumpen besteht. Über Sorin Grindeanu konnte ich im Netz nichts in dieser Hinsicht finden, bis auf seine Mitgliedschaft in der PSD und deshalb musste er weg. Über den Wunsch nach Neuwahlen, der an anderer Stelle geäußert wurde, kann ich nur lachen, den Rumänen ist es doch egal wer sie regiert, die Hauptsache ist die Versprechen stimmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie eingehalten werden oder nicht

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