Quark aus Argeş als Infektionsquelle ausgeschlossen

Keine gemeinsame Ursache der mit E. Coli infizierten Kinder

Freitag, 11. März 2016

Bukarest (Mediafax/ADZ) - „Dies ist die beste Nachricht, seit ich geboren bin“, freut sich Marius Badea, Leiter des Unternehmens „Lactate Brădet“, nachdem das Cantacuzino-Institut am Mittwoch öffentlich verkündet hat, sein Quark sei nicht die Ursache der mit E. Coli infizierten Kleinkinder in Argeş, Bacău und Sibiu/Hermannstadt. Auch das untersuchte Hühnerfleisch kommt nicht in Frage. Die in den Lebensmitteln festgestellten insgesamt sechs verschiedenen Stämme vom Typ E. Coli O26 stimmen nicht mit den drei E. Coli VTEC O26 Stämmen überein, die von den erkrankten Kinder isoliert wurden. Diese sind zudem unterschiedlich, sodass nicht von einer gemeinsamen Infektionsquelle ausgegangen wird. Im Februar hatte die Nationale Behörde für Veterinärmedizin und Lebensmittelsicherheit (ANSVSA) 8528 Kontrollen durchgeführt; es gab 123 Verwarnungen und 98 Geldstrafen von insgesamt 166.200 Lei.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 12.03 2016, 16:28
Danke für die Info...da bin ich nicht wirklich vom Fach.Meinst Du,die Fa. war zu Unrecht in den Schlagzeilen?Wurden da Grenzwerte überschritten,gab es gefährliche Bakterien oder nicht?Aus dem ADZ-Beitrag geht es nicht hervor.
Tourist, 11.03 2016, 20:39
@Manfred: E-Coli-Bakterien sind fast überall wo Menschen und Tiere leben, sogar auf der Tastatur auf der du gerade schreibst und auf der Maus, mit der du den Mauszeiger bewegst. Unser Immunsystem ist darauf eingestellt und kommt damit gut klar. Gefährlich wird es nur wenn erstens extrem hohe Keimzahlen wo auftreten, oder zweitens besonders bosartige Bakterienstämme. Einen EHEC-Ausbruch hat es auch vor ein paar Jahren in Norddeutschland gegeben, falls sie sich noch erinnern können (Bio-Sojasprossen waren damals die Überträger, Quelle war aber trotzdem eine Rinderfarm).
Manfred, 11.03 2016, 20:28
Wie blöd kann ein Mensch eigentlich sein ?In seinen Produkten wurden Colibakterien gefunden,die bis jetzt noch keinen nachgewiesenen Schaden anrichteten...An Bakterien der gleichen Art starben Kinder ! "Beste Nachricht seit meiner Geburt....???"Solche Roulette-Unternehmer werde ich nicht untestützen,sondern aktiv bei meinen Einkäufen nicht berücksichtigen.
Tourist, 11.03 2016, 12:28
EHEC stammt fast immer von Kühen, die nicht artgerecht statt mit Gras und Heu mit eiweißreichem Kraftfutter (meist Soja) gefüttert werden. Dann wachsen in ihrem Eingeweiden die EHEC-Keime und verteilen sich mit der Gülle überall hin, wo mit dieser gedüngt wird, Felder, Wiesen, etc. Also können auch Gemüse und Feldfrüchte EHEC übertragen, aber stammen tut es immer von Kühen aus Massentierhaltung.

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