Rathaus mit Klarstellungen

Und der PNL-Abgeordnete war doch im Abseits

Mittwoch, 11. März 2015

Reschitza - „Die Autoritäten haben wiederholt den Besitzer der Immobilie verwarnt, die Arbeiten zu unterbrechen und haben daraufhin drei Geldstrafen gegen ihn verhängt“, heißt es im jüngsten Kommuniqué des Reschitzaer Rathauses zur Angelegenheit des PNL-Abgeordneten Valentin Rusu, der, wie bereits mehrmals berichtet, mit Gewalt seine Privatdomäne auf Kosten der privaten Domäne der Stadt erweitern möchte. „Die erste Geldstrafe verhängte die Stadt wegen der Änderungsarbeiten an der zur Immobilie gehörenden Grünfläche auf Hausnummer 1. Nicolae Titulescu-Straße 1, ohne die entsprechende Genehmigung seitens des Rathauses vorweisen zu können. Die zweite wegen ungenehmigten Fällens eines Baums, der sich auf dem Grundstück befand (Übertretung des Stadtratsbeschlusses HCL 184/2014) und die dritte wegen Deponierung von Baumaterial auf der Grünfläche der Öffentlichen Domäne der Stadt (Stadtratsbeschluss HCL 69/2014).“

Hingegen habe die Stadt sich eine Baugenehmigung ausstellen lassen für die Landschaftsgestaltung am „Revoluţia din Decembrie-Boulevard“ und an der Nicolae-Titulescu-Straße, wo auch der zur Öffentlichen Domäne der Stadt gehörende Teil hinzugehört, der an das Grundstück des Abgeordneten angrenzt und auf den er mit Begehrlichkeit blickt. Die Baugenehmigung der Stadt trage die Registriernummer 158/12. September 2014 – sei also ziemlich lange vor Beginn der – von niemand genehmigten – „Umbauvorhaben“ des Abgeordneten ausgestellt worden und sei für ein Jahr gültig, wobei die Stadt geplant habe, in diesen Tagen mit den Arbeiten zu beginnen.

Im Raum der „Grünflächenextension“ zur Immobilie des PNL-Abgeordneten ruhen gegenwärtig die Arbeiten, nachdem dort noch schnell ein paar Zierbüsche gepflanzt worden waren, quasi als lebender Zaun und Abgrenzung. Der Abgeordnete, nachdem er auf die Medienmeldungen über sein Vorgehen zuerst ziemlich rabiat reagiert hatte und bis an das Limit einer Bedrohung der Publikationen ging, zeigt sich jetzt, auf einen Kommentar zum Rathauskommuniqué angesprochen, kätzchenzahm: er wolle das nicht kommentieren, weil er mit niemandem eine Polemik vom Zaun brechen möchte.

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