Ratingagentur Moody´s kritisiert Finanzpolitik

Dienstag, 28. November 2017

Bukarest (ADZ) - Die internationale Ratingagentur Moody´s attestiert Rumänien für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozent. Allerdings verzichte das Land auf die nach der Weltwirtschafts- und Finanzkrise begonnene Konsolidierung und setze somit seine Stabilität aufs Spiel. Die US-Gesellschaft kritisierte insbesondere die beschlossenen Lohnerhöhungen, die sich negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirken würden. Zudem beruhe das Wachstum zum großen Teil auf dem Konsum – dieser werde jedoch bei nachlassenden finanziellen Anreizen abkühlen und sich negativ auf die Zuwachsraten auswirken.


Kommentare zu diesem Artikel

Hermannstädter, 11.12 2017, 23:06
der Konsum kann sehr wohl auch Treiber eines langanhaltenden Wachstums sein, wenn es sich um Binnenkonsum handelt, also Produkte die im Land selbst hergestellt werden. Das schafft Arbeitsplätze, kreiert damit zusätzliche Kaufkraft der Arbeitnehmer und auch Steuereinnahmen für den Staat. Also kauft einheimische Ware.

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