Razzien bei UTI, Strabag, Romsys und Erbaşu

Dienstag, 03. Februar 2015

Bukarest (ADZ) - Dutzende Kriminalbeamte und Steuerfahnder haben am Sonntag in insgesamt 11 Landeskreisen gegen etliche Konzerne aus dem IT- und Baubereich zugeschlagen, die laut Behördenangaben alle im Verdacht der Geldwäsche und des Steuerbetrugs stehen: Durchsucht wurden Objekte der Unternehmen Strabag, Erbaşu, UTI, Romsys, Total Net Solution u. a.; mehr als 90 Verdächtige, darunter auch Lokalpolitiker, wurden schließlich festgenommen. Die visierten Unternehmen stehen alle in Verdacht, mit Hilfe von Tochter- oder gar Scheinfirmen schon seit Jahren fiktive Transaktionen vorzunehmen, um am Finanzamt vorbei im großen Stil schwarze Kasse zu machen. Den der Staatskasse so entstandenen Schaden schätzen die Behörden auf mindestens 30 Millionen Euro.

Kommentare zu diesem Artikel

norbert, 04.02 2015, 02:20
Da schreibt ein Herr Hugo. .Bananen Republik. .das klingt nach Karibik..dort fliegt der nobbi jedes jahr zwei mal hin. .wenn ich denen von rumänien deren Politik deren Verwaltung. .und der tief in der rumänischen kultur verankerten koruption erzählen würde. .was ich aus liebe zu der Karibik nie mache. .dann würden die sagen. .Ah. .ein kaka Land. .die Rumänen werden sich in der ganzen Welt bis zur wußte Gobi verdünnen. .das machen sie seit 25 jahren. .und werden das auch noch die nächsten 25 Jahre machen. .rumänien. .wird ökonomisch zum Stillstand kommen. .das wenige Wachstum..wird reduziert gegen null durch die Preissteigerungen. .es entsteht eigentlich kein Wachstum. .das wissen die Rumänen. .deswegen verlassen sie daß Land. .lesen Sie mal die Berichte hier in dieser Zeitung. .es ist keine Zeitung. .es ist der alltägliche Polizeibericht. .nur Verhaftungen. .Beschuldigungen. anzeigen. .keine politische Visionen..nur Berichte über Diebstahl. So was zu lesen. Dafür muß man Geld von der Krankenkasse bekommen. .die Leute verlassen das Land. .so lange bis die romas die Mehrheit haben. .und dann verlassen die Rumänen noch viel schneller das Land.
Sraffa, 03.02 2015, 17:47
Um meinen Vorredner zuzustimmen mein Kommentar hierzu :"Das ist aber alles noch nicht vergnügungssteuerpflichtig".
Agiert ein seriöses wirtschaftliches Unternehmen hier ohne Schmiergeld, hat es grösste Schwierigkeiten am Markt bestehen zu können, bedient es sich jedoch krimineller Methoden riskiert es mittlerweile auch Strafverfolgung durch die Nichtbedienten.
Staatsaufträge werden durch den Sumpf in dilletantischster Weise abgewickelt, das Steuergeld versickert und taucht Jahre später in Form vergoldeter Kuppeln der Villen wieder auf.
Hugo, 03.02 2015, 11:23
@ Hanns. Richtig beobachtet. Auf diese Art schaufeln sich die Rumänen ihr eigenes (wirtschaftliches) Grab. Ich habe selbst ebenfalls festgestellt, daß sich die Dinge ohne Schmiergeld ins Endlose ziehen können.
Hanns, 03.02 2015, 10:38
Es sollte lauten: ..., ob das Angebot gut ist ...
Hanns, 03.02 2015, 10:37
Das Problem in Rumänien ist, dass auch seriöse Unternehmen OHNE Schmiergeldzahlungen zu KEINEM Auftrag kommen. Da zählt überhaupt nicht, ob das Angebot ist - ohne Extrazahlungen geht überhaupt nichts. Ich spreche da aus eigener Erfahrung - wir haben selbst zwei Projekte verloren, weil wir nicht bereit waren unseriösen Forderungen nachzukommen.
Hugo, 03.02 2015, 10:22
@sraffa-Sie sollten einmal hören, wie auf Kongressen und Tagungen von Wirtschaftstreibenden in Westeuropa über den Standort Rumänien geredet wird. Da fallen Begriffe wie "Bananenrepublik", "Kindergarten" oder "the inabled people ever"...
Karl, 03.02 2015, 06:36
@ Sraffa: Rumänien ist als Investitionsstandort bereits unten durch. Unzählige sind wieder geflohen, als sie erkannten, daß hier nichts weitergeht. Die negative Propaganda ehemaliger Investoren in Rumänien schallt durch ganz Europa...
Sraffa, 03.02 2015, 02:52
Die geschilderten Vorwürfe sind abstrakt und in diesem Artikel nicht im Detail belegt ; hoffentlich ist da Substanz, ansonsten würde es dem weiteren Image von Rumänien als Investitionsstandort schaden.

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