Rechtsausschuss gegen U-Haft für UNPR-Abgeordneten

Mittwoch, 02. Juli 2014

Bukarest (ADZ) - Zum wiederholten Mal stemmen sich Rumäniens Volksvertreter gegen eine Haft für korruptionsverdächtige Kollegen: So schmetterte der Rechtsausschuss des Unterhauses am Montag das Ansuchen der DNA nach U-Haft für den UNPR-Abgeordneten Titi Holban ab, der im Verdacht der Einflussnahme und Bestechlichkeit steht. Laut DNA soll Holban eine Bestechung von 10.000 Euro kassiert haben, um bei einem Lokalamt für Betrugsbekämpfung zugunsten des Bestechers zu intervenieren, der eine Kontrolle bei seinem Unternehmen fürchtete. Der endgültige Entscheid hierzu wird vom Plenum der Abgeordnetenkammer gefällt.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 03.07 2014, 02:58
Der Rechtsausschuß ist noch nicht die Abgeordnetenkammer, daher also erstmal abwarten. Aber grundsätzlich sollte die Öffentlichkeit schon sehr genau die Begründungen eventueller Ablehnungen hinterfragen und Druck ausüben. Hoffentlich hebt man damit dann das Niveau an.
Manfred, 02.07 2014, 21:17
Helmut meinte neulich,das das Parlament die Interessen des rumänischen Landes vertritt,hier schweigt er!
Hanns, 02.07 2014, 11:57
Diese Leute als "Volksvertreter" zu bezeichnen ist eine Beleidigung für die Wähler. Diese "Gauner" (das wäre eigentlich die richtigere Bezeichnung) vertreten nur die eigenen Interessen!

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