Regierung erlässt Rumänischer Post Schulden

Freitag, 13. September 2013

Bukarest (ADZ) – Die rumänische Regierung wird die gesamten Schulden der Rumänischen Post streichen und in Aktien umwandeln. Derzeit hält der rumänische Staat über das Ministerium für Informationstechnologien 75 Prozent Anteile an der Post und der Fonds Proprietatea 25 Prozent. Der Regierungsbeschluss gilt als Vorbereitung eines erneuten Versuchs, die staatliche Post zu privatisieren. Ende Mai war der erste Privatisierungsversuch gescheitert,  wegen der Entdeckung von immer neuen Schulden hatte kein einziger Interessent das Aufgabenheft für die Privatisierung erworben. Diese wurde danach um ein Jahr verschoben. Die Rückstände der Post, die dem Staatshaushalt geschuldet werden, beliefen sich am 16. Mai auf 242,5 Millionen Lei. Anfang dieses Monats wurde 3650 Angestellte der Post entlassen, das waren 11,4 Prozent des gesamten Personals.

Kommentare zu diesem Artikel

sraffa, 16.09 2013, 01:46
Der Rumänische Staat hat gar keine ander WAhl als derPost die Schulden an den Rum.Staat zu erlassen; schließlich ist der Rum. Staat der Eigentümer.
Besser wären Proteste gegen die laufende schlechte Verwaltung der ehemaligen Staatsbetriebe, hier wird ja laufend Vermögen vernichtet und neue Schulden gemacht. Wo ist denn das versprochene externe unabhängige Management ???? Ich sehe überall nur Staatsbürokraten und Politiker !
Norbert, 13.09 2013, 23:20
Dies ist von mir genau so vorrausgesagt. Das bedeutet aber nicht das ich ausreichend davon ahnung haben muß.Wer so oft als Westdeutscher in Rumänien war und Bahn und Post und alles andere was der Staat in den Fingern hatte ,oder hat, gesehen hat. Der brauch nur eins und eins zusammenzuzählen.Schrott ,Schrott ;Schrott.Von Nichtskönnern Jahrzehntelang zu Schrott gemacht.Auch wenn sie die Schiulden erlassen. WO ist dort der Markt in dem man Milliarden von Euro investieren soll.Die Auslandsinvestitionen machen einen Bogen um den Klaustaat.Das wird verrotten ,den Rest klauen die Rumänen dann und verscherbeln ihn beim Schrotthändler.
Manfred, 13.09 2013, 13:53
Hast recht,Hanns!
Siegrid, 13.09 2013, 12:04
Da geht die Post ab! Wird nun die Entlassung der 3650 Angestellten wieder rückgängig gemacht, nach dem der Schuldenberg nicht mehr drückt?
Hanns, 13.09 2013, 11:53
Schon wieder dasselbe Spiel! Der Staat erlässt einem maroden Staatsbetrieb die Schulden und der dumme rumänische Steuerzahler muss dafür aufkommen. Hier wird Geld vernichtet, welches man dringend für die Modernisierung des Landes benötigen würde (Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, etc.). Auf diese Art wird Rumänien immer ein armes Land bleiben. Weiter so Genosse Ponta!

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