Regierung verhandelt Anstieg der Treibstoffpreise

Samstag, 07. Dezember 2013

Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Der Anteil von Biokraftstoffen in Benzin und Diesel soll entsprechend eines Projektentwurfs des Energiedepartements der Regierung langsamer ansteigen als bisher geplant. Die Regierung hat sich am Donnerstag mit Vertretern der größten Erdölunternehmen sowie Mitgliedern der kasachischen Botschaft getroffen, um über Maßnahmen zu diskutieren, damit die Treibstoffpreise im Hinblick auf die anstehende Spritsteuer nicht signifikant steigen. So soll der Anteil an Biokraftstoff im Benzin erst 2018 und nicht schon 2015 auf 8 Prozent steigen und der Anteil im Diesel soll ab 2016 6,5 statt 7 Prozent betragen. Einer EU-Richtlinie zufolge müssen Biokraftstoffe ab 2020 10 Prozent des Benzin- und Dieselverbrauchs ausmachen.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 10.12 2013, 01:13
@Ottmar+Manfred : Ich sprach von hoch entwickelten Volkswirtschaften Mitteleuropas, d.h. nicht von Rumänien. Ich persönlich lebe in der zentralsten Region , um mich herum wimmelt es nur so von BAB's, Flughafen, Bahnstrecken und U- bzw. S-Bahnen. Ich fahre in Wohngebieten Rad gegen die Einbahnstraße und KFZ haben das zu akzeptieren. Ich habe 2 FußMinuten zur U-Bahn, 10 Minuten zum HBF und 25 Minuten zum Flughafen..

Auf dem Land in Rumänien sieht das anders aus, ja . Bin selber mit meiner Frau mit öffentlichen Linienbussen von der Bucovina nach Maramures getrampt. Das war ein Kontrastprogramm. Ein wunderbares Abenteuer.
Manfred, 09.12 2013, 22:52
@sraffa!Auf dem Lande bist Du ZWINGEND auf das Auto angewiesen.Aber ob das unbedingt ein spritfressender Allradler sein muß...Wenn ich z.B. mit der Bahn mit 4 Personen nach Rumänien fahren müßte...unbezahlbar!Ohne wird es auf lange Zeit nicht gehen!
Ottmar, 09.12 2013, 16:17
Sraffa die beste Zeit hat das Automobil noch lange nicht hinter sich, da muss ich dir wiedersprechen. Was ein Problem in unserer Gesellschaft ist, dass der persönliche Minderwert durch Statussymbole und nicht durch Leistung versucht wird,
kompensiert zu werden. Mitteleuropa ist da schon ein bisschen weiter, aber in Rumänien fährt sicher kein/e Abteilungsleiter/in mit dem Fahrrad in die Arbeit wie das in Holland Deutschland Österreich.. schon weit verbreitet ist, wenn es die Arbeitsanreise im Schnitt <5 km erlaubt.
Zur Zukunft unserer Mobilität gehört auch, dass man sich von Besitz- und Standesdenken via Automobil löst und dieses vielleicht als Freizeitvergnügen sieht, aber bei der Arbeitsmobilität andere Varianten; wie shared car, Main Station electro mobile; wählt, die jetzt die Industrie und die Kommunen ganz langsam anbieten. In Rumänien sollte ein Benzinpreiserhöhung für alternative Mobilität genutzt werden, aber das kannst du mit Leuten die nicht einmal eine Dissertation alleine fertig bringen nicht realisieren.
sraffa, 09.12 2013, 02:27
Das Auto hat in den hoch entwickelten Volkswirtschaften Mitteleuropas seine beste Zeit schon lange hinter sich, aufgrund der guten Verkehrsinfrastruktur gibt es keinen echten Wohlfahrtsgewinn mehr sondern belastet die Allgemeinheit eher. Der Absatz boomt doch nur noch in Asien usw. Die KFZ-Industrie allerdings ist wie die Rüstungsindustrie des 20. Jahrhunderts; jeder Fortschritt muß hier hart erkämpft werden.
ottmar, 08.12 2013, 19:27
Richtig Sraffa man sollte viel weniger Spritverbrauchende Autos bauen.
Sraffa, 07.12 2013, 04:06
Die weltweit steigende Produktion von Bio-Treibstoff ist ein Grund für die nachhaltige Erhöhung der Rohstoffpreise für Lebensmittel. Meines Erachtens nach sollte mit der Fördrung von Biosprit umgehend Schluß gemacht werden.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*