Regierungschef Cioloș fordert tiefgreifende Parteienreform

Premier bekräftigt: Trete weder an noch einer Partei bei

Samstag, 08. Oktober 2016

Bukarest (ADZ) - Regierungschef Dacian Cioloș hat seinen Entschluss, bei der Parlamentswahl vom 11. Dezember nicht anzutreten, erneut bekräftigt: Er werde weder an- noch einer Partei beitreten, um „all meine Glaubwürdigkeit und Energie in ein zwar kurzfristiges Projekt zu investieren, das jedoch alle konstruktiven und proaktiven Kräfte des Landes“ zum Mitmachen anspornen wolle, sagte Cioloș am Donnerstag anlässlich eines Seminars des Aspen-Instituts. Zudem gebe es „Leben auch nach den Wahlen“, so Cioloș.

Dafür verwies der Regierungschef ausgiebig auf die Notwendigkeit tiefgreifender parteiinterner Reformen. Rumänien habe das Glück, dass in seiner Legislative weder extremistische noch populistische Parteien vertreten sind, jedoch sei die Zeit reif für mehr als nur „Scheinreformen“ innerhalb der bestehenden Parlamentsparteien – nötig seien „tiefgreifende, in die Substanz gehende Reformen“, einschließlich in der Beziehung zum Bürger, sagte Cioloș. Von der Parteienreform, die auf weit mehr als nur „neue, unverbrauchte Gesichter“ abzuzielen habe, hänge nämlich letztlich die Widerstands- und Entwicklungsfähigkeit des gesamten Staates ab, hob Cioloș hervor. Die Erfahrung der letzten Monate habe ihn gelehrt, dass die Menschen vor allem „Aufrichtigkeit und Redlichkeit“ zu schätzen wissen, fügte der Premier hinzu.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 11.10 2016, 17:15
Aurelian,die einzig vollkommenen Ahnungslosen in diesem Forum bist Du und Helmut,das betrachte ich als nachgewiesen !
Aurelian, 11.10 2016, 15:02
@Linares, Sie sind so dumm wie eine Stein und besser saget sie nicht mehr ihre Mist was Sie nicht versteht.
Peter, 10.10 2016, 08:21
Die Entscheidung von Ciolos, nicht zu den Wahlen anzutreten ist menschlich verständlich, für Rumänien möchte ich das als Tragödie bezeichnen. Welche Alternative gibt es?? Wer sich diese Frage stellt weiß dass das Ausplündern zu neuer Blüte kommt.
Linares, 09.10 2016, 10:16
@Sraffa; Das war von mir vielleicht nicht praezise genug ausgedrueckt. Ich habe nichts gegen die Sozialdemokratie, und Sie haben natuerlich recht: Ponta und sein Umfeld sind keine Sozialdemokraten - sie haengen sich nur diesen Mantel um. Wuerden die Vorwahlanalysen eine bessere Konstellation zugunsten einer anderen Partei als die PSD ausweisen, wuerden diese Figuren ohne Hemmung mit wehenden Fahnen ueberlaufen. Aus diesem Grunde habe ich geschrieben " linke Gosse ". Also streichen Sie das Wort "linke" weg.
Dr. Mabuse, 09.10 2016, 08:56
In unserer psychiatrischen Klinik wird der Patient "Helmut" alias "giftschlange" vermißt. Sein herausragendes Merkmal ist unbeschreibliche Dummheit, zu erkennen ist er an dem Brett, welches er vor seinem Kopf trägt. Er ist nicht gefährlich, einzig der Inhalt seiner Worte kann Erbrechen auslösen. Zuletzt gesehen wurde H, als er beim Freigang versuchte, in Victor Pontas Arsch einzudringen. Der Patient ist nicht zurechnungsfähig. Um sachdienliche Hinweise wird gebeten.
Sraffa, 09.10 2016, 02:17
@Linares : Weder das Kabinett um Ponta noch die Herrschenden in der PSD sind Linke; letztere wollen nämlich soziale Gerechtigkeit. Richtig ist daß Rumänien nicht mehr über neutrale und fähige Staatsbürokraten verfügt sondern seit Jahrzehnten von Amateuren mit langen Fingern verpfuscht wird. Kein ordentlicher Administrator hatte bei dieser Klaubande nach 89 jemals auch nur den Hauch einer Chance. Damit muß Schluß sein, will Rumänien noch einmal in die Sichtweite von Ungarn hinsichtlich der Absorption von EU-Mitteln kommen.
Linares, 08.10 2016, 20:45
Nun, Ciolos wird vor seiner Entscheidung seine Chancen sorgfaeltig geprueft haben und zu dem Schluss gekommen sein, dass mit den fuer ihn infragekommenden Parteien bei den Parlamentswahlen kein Blumentopf zu gewinnen ist. Die entsprechenden Analysen zu der bevorstehenden Wahl sind klar; Das kuenftige Kabinett und der kuenftige Premier kommen aus der linken Gosse und das Match kontra Rumaenien und seine Buerger wird seine Fortsetzung finden - leider.

@ giftschlange (Helmut), Ihr Problem heisst schlicht und ergreifend "Intoleranz". Wenn Klaus Johannis oder Ciolos ihre Meinung aeussern, rotieren Ihre Emotionen und verstellen Ihnen die Sicht auf die sachliche Realitaet. Zu fordern ist ein Kabinett, das sich aus Fachleuten fuer die jeweiligen Bereiche zusammensetzt, anstelle von Parteibuch- und Beziehungskarrieristen. Zu fordern ist, dass Kandidaten fuer politische Aemter, vom Burgermeister angefangen bis zum Staatspraesidenten, einen nachweisbar tadellosen Lebenslauf vorweisen koennen. Zu fordern ist schliesslich, dass eine den Wahlstimmen entsprechende Parteienfinanzierung etabliert wird, damit die Ausrede "das Schmiergeld habe ich in den Wahlkampf meiner Partei gesteckt" nicht mehr zieht. Moralisch verkommene Figuren mit dem Staatsanwalt im Genick haben weder im Kabinett noch im Parlament etwas zu suchen.
Manfred, 08.10 2016, 17:24
Gewohnt dummes Zeug von Dir,Helmut !Wer in der PSD,ALDE etc. gegen den Strom schwimmt,wird ausgeschlossen,gründet evtl. eine neue Partei um evtl. später mit seinen Ex-kollegen zu fusionieren oder ein Wahlbündniss einzugehen-was bringt das ?
Ich persönlich rechne es Ciolos hoch an,das er sich nicht vereinnahmen läßt.
Klaus der Hanseat, 08.10 2016, 11:10
nun liebe giftschlange, wenn ich in der lage des herrn Ciolos wäre würde ich mich ebenfalls hüten in eine partei einzu treten.Auch ich denke nicht im traum daran einer rumänischen partei mein wissen zur verfügung zu stellen.- Sehr kurz habe ich als unbeteiligter beobachtet was da abläuft.--HERZLICHEN DANK, aber ohne mich. Das war nur auf komunaler ebene da denke ich lieber nicht darüber nach wie es eine etage höher auf der kreisebene aussieht.
giftschlange, 08.10 2016, 10:50
Wenn Herr Ciolos Reformen der Parteien einfordert,dann soll er ich gefälligst einer anschliessen oder selbst eine gründen.Das geplapper von seiner Seite bringt überhaupt nichts.Wenn die Parteimitglieder Reformen für ihre jeweilige Partei wünschen,muß diese von innerhalb der Parteien kommen,von unten nach oben,
,natürlich in Verbindung mit den BürgerInnnen des Landes.Was Aufrichtigkeit und Redlichkeit betrifft,soll sich Herr Ciolos aber auch Herr Ioannis und einige andere,inklusive der Medien, selbst an der Nase nehmen.

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