Regierungshilfe für die Flutgeschädigten

Ponta: Wir greifen ein, Häuser müssen aber versichert werden

Freitag, 20. September 2013

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die Regierung hat Mittwoch mehrere Beschlüsse gefasst, die als Hilfe für die vom Unwetter Geschädigten im Kreis Galatz/Galaţi gedacht sind. Die Fluten zwischen dem 11. und 13. September hatten großen Schaden angerichtet und Menschenopfer gefordert. Betroffen waren 39 Ortschaften, 3443 Häuser wurden beschädigt und 71 davon vollständig zerstört. Von insgesamt 5873 Brunnen sind 871 verseucht.

Die  Hilfe wird aus dem Dringlichkeitsfonds der Regierung zur Verfügung gestellt, erklärte Vizepremier Liviu Dragnea. So werden 27 Millionen Lei an den Kreisrat Galatz für die Wiederherrichtung der Bauernwirtschaften überwiesen. Hinzu kommen 19,8 Millionen Lei für den Neubau oder die Sanierung von 227 Häusern. Die Familien, die die neun Todesopfer zu beklagen haben, erhalten eine Unterstützung von je 5000 Lei.

Durch das Ministerium für Regionalentwicklung wird für die Reparatur der Kreisstraßen und Brücken gesorgt, dafür sind 7 Millionen Lei vorgesehen. 7,1 Millionen Lei gehen an die Lokalbudgets der Ortschaften zur Beseitigung der Schäden an Verwaltungsgebäuden. Zwei Schulgebäude (1500 Schüler) sollen in zwei Monaten repariert werden.
Premier Victor Ponta machte darauf aufmerksam, dass die Regierung in Notfällen eingreift, das heiße aber nicht, dass die Häuser nicht versichert werden müssen, das einschlägige Gesetz sei gut und müsse eingehalten werden.

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