Regierungskredite im August um 9,3 Prozent gestiegen

Binnen zwölf Monaten sind die Privatkredite um real 4,6 Prozent gesunken

Donnerstag, 25. September 2014

Im August sind die Privatkredite zum Vormonat um 0,2 Prozent gesunken; im Jahresvergleich sanken diese um 4,6 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Bankeinlagen von Firmen und Bevölkerung.
Symbolbild: freeimages.com

Bukarest (ADZ) - Im August 2014 ist das Volumen der an Firmen und Bevölkerung gewährten Bankkredite gegenüber dem Vormonat leicht gesunken  und zwar um 0,2 Prozent auf 213,557 Milliarden Lei (inflationsbereinigt sind das plus 0,2 Prozent). Die Lei-Kredite fielen dabei um 0,7 Prozent höher aus (real auch plus 1,0 Prozent). Die Devisen-Kredite büßten im Vormonatsvergleich 0,7 Prozent ein (in Euro ausgedrückt sind das minus 0,6 Prozent), teilte die Nationalbank in Bukarest mit. Binnen zwölf Monaten sank das Volumen der Privatkredite (Ende August 2014 gegenüber Ende August 2013) um 3,8 Prozent (real minus 4,6 Prozent). Dabei stiegen die Lei-Kredite um 9,0 Prozent (real plus 8,1 Prozent) und kamen auf ein Volumen von 91,695 Milliarden Lei. Die Devisen-Darlehen sanken nominell um 11,5 Prozent auf 121,862 Milliarden Lei (in Euro berechnet minus 11,0 Prozent). Die Regierungskredite (Darlehen der zentralen und lokalen Verwaltung sowie der Sozialversicherungssysteme) sind im August gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent auf 215,239 Milliarden Lei gestiegen. Im Vergleich zu Ende August 2012 waren die Regierungskredite nominell um 9,3 Prozent höher (real minus 8,4 Prozent).

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