Reh verursacht Autounfall im Fogarascher Gebiet

Rettungseinsätze auf Straßen und im Gebirge

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Kronstadt – Nicht nur der in den letzten Tagen verzeichnete Wetterumsturz führte zu mehreren Unfällen, sondern auch die Unachtsamkeit der Fahrer und Fußgänger, die keine Rücksicht auf die nassen oder glatten Straßen nahmen. Ein etwas ungewöhnlicher Unfall wurde in den Abendstunden von einem Reh auf der Kreisstraße zwischen Veneţia de Jos und Părău im Fogarascher Gebiet verursacht. Als dieses die Straße überquerte, wurde es von einem Wagen erfasst. Der überraschte Fahrer wollte diesem ausweichen, verletzte es aber trotzdem, kam von der Straße ab, nachdem er einen Holzpflock rammte und sich mit dem Pkw überschlug. Sowohl er als auch die beiden Mitfahrerinnen wurden mit Verletzungen ins städtische Krankenhaus von Fogarasch/Făgăraş eingeliefert.

Ein Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang wurde am Sonntagmittag bei der Ausfahrt von Kronstadt in Richtung Reps/Rupea verzeichnet. Ein Fahrzeug, über das der Fahrer die Kontrolle verloren hatte, kollidierte mit einem Reisebus in dem sich 32 Touristen aus Kanada befanden, die in die Schulerau/Poiana Braşov gelangen sollten. Diese kamen mit dem Schreck davon, doch die beiden Insassen des Pkw, Vater und Sohn, verloren bei dem Zusammenprall ihr Leben. Eine Fahrerin, die auf ihr GPS konzentriert war, verlor in der Bahnstraße von Zeiden/Codlea die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit zwei weiteren Autos. Die drei Fahrer kamen mit leichten Verletzungen davon.

Der Autor dieser Zeilen war selbst Zeuge am Samstag von zwei schweren Unfällen zwischen Per{ani und Zeiden auf der Nationalstraße DN 1. Einen Geschwindigkeitsrekord stellte ein Kronstädter auf der Autobahn zwischen Turda und Borş auf. Das Radargerät der Polizei registrierte diesen mit 225 Kilometer pro Stunde. Die verhängte Strafe beträgt 2900 Lei und drei Monate Entzug des Führerscheins.

Die Berggendarmen von Zărneşti haben einen belgischen Wanderer im Gebiet der Comisul-Notunterkunft im Fogarascher Gebirge retten können, nachdem er von dem Wintereinbruch überrascht worden war. Zwar war er gut ausgerüstet, doch nach drei Tagen, die er im Freien verbringen musste, war er unterkühlt und hatte um Hilfe angesucht.

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