Reichen-Ranking: Rumäniens Superreiche werden ärmer

Nur noch zwei Milliardäre im Land

Dienstag, 30. Oktober 2012

Symbolfoto: sxc

Bukarest (ADZ) - Dem jüngsten Reichen-Ranking zufolge sind Rumäniens Superreiche größtenteils ärmer geworden. Der langjährige Listenerste Dinu Patriciu (Ex-Ölmagnat, Ex-Medienzar und Pleite-Retailer) rangiert diesmal mit einem auf 850 Millionen Euro geschätzten Vermögen nur noch auf Platz 4 – vor einem Jahr war sein Vermögen noch auf rund 1,1 Milliarden Euro geschätzt worden.

Reichster Mann im Land ist laut Ranking des Wirtschaftsmagazins „Capital“ der in London lebende rumänisch-australische Unternehmer Frank Timiş (Gabriel Resources Ltd./Anteilseigner der Roşia Montana Gold Corporation) mit einem auf rund 1,7-1,75 Milliarden Euro geschätzten Vermögen (2011 – 1,6 Milliarden Euro).

Auf Platz 2 des „Top 300“ kam der Unternehmer Ioan Niculae (InterAgro) mit einem geschätzten Kontostand von 1,7 Milliarden Euro (2011 -  1,6 Milliarden Euro). Unternehmer Ion Ţiriac (Pkw, Immobilien, Bankwesen, Versicherungen) schaffte es auf Rang 3 mit einem auf etwa 850.900 Millionen Euro geschätzten Vermögen (Vorjahresstand: 1,1-1,2 Milliarden Euro), während Dan Grigore Adamescu (Bauwesen, Versicherungen, Medien) mit einem auf 800-850 Millionen Euro geschätzten Vermögen auf Platz 5 landete – laut Schätzungen der „Capital“-Analysten war er im Vorjahr noch um mindestens 400 Millionen Euro reicher gewesen. Auf Rang 6 landete Zsoltan Teszari (Medien – geschätzte 800 Millionen Euro).

Kommentare zu diesem Artikel

Don Emilio, 30.10 2012, 23:19
Tja, da können Sie lange warten.
Solidarität ist nun mal keine rumänische Eigenschaft.
Helmut, 30.10 2012, 19:39
Auch mein Mitleid hält sich in Grenzen!!!!!!!! Wie wäre es wenn alle diese Reichen einen größeren Beitrag zum Wohle des Landes leisten würden,eventuell in Form einer jährlichen Vermögenssteuer in der Höhe von 0,1% - 0,4% ihres Vermögens.Das Volk würde es ihnen sicher danken,besonders wenn man bedenkt,daß sie alle und ihre Familien vor 22 Jahren noch arme Mäuse waren.Es wird an der Regierung ,der Opposition und allen politischen Parteien liegen diesen Personenkreis davon zu überzeugen einen solchen Beitrag ,vorerst begrenzt auf 15 Jahre, zu tätigen.Es wird zwar Widerstand und viele Argumete geben warum eine solche Steuer keinen Sinn hat,aber eine mutige Regierung /Politiker aller Parteien können es schaffen.
Herbert, 30.10 2012, 16:22
Mein Mitleid hält sich in Grenzen!

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