Reiseführer der Blumenstadt

Zeiden auf zwei Touristenkarten vorgestellt

Donnerstag, 30. November 2017

Corina Slăveanu, Direktorin des Zeidner Museums der Traditionen bietet ausführliche Angaben zur Stadtgeschichte.

Die neue Touristenkarte mit Stadtplan von Zeiden und Umgebung
Foto: der Verfasser

Besucht man das im Stadtzentrum im Vorjahr eröffnete Museum der Zeidner Traditionen, das heuer nun voll eingerichtet anlässlich der 5. Begegnung der Zeidner Anfang August besichtigt werden konnte, erhält man unentgeltlich auch zwei Touristenkarten. Herausgegeben vom Bürgermeisteramt der Stadt wurden diese von  der GmbH Schubert& Franzke in Klausenburg erstellt. Die Touristenmappe umfaßt eine Landkarte der Skala 1:15.000, die den Stadtplan aber auch die sieben touristischen Trassen, einen Straßenindex angibt. Auf der Vorderseite  sind mehrere Ansichten  vor allem von historischen Baudenkmälern abgebildet mit jeweils kurzen Bildtexten  in rumänischer und englischer Sprache. Einleitend ist ein Willkommensgruß seitens des Bürgermeisters Cătălin Muntean zu lesen in dem er betont, dass die Stadt Alt mit Neu, Tradition mit Kultur bestens miteinander verbindet, den Besucher in eine europäische Stadt bringt.

In einer kurzen Vorstellung wird die geographische Lage präsentiert. Gelegen an der Europa-Straße E68 zwischen Kronstadt und Hermannstadt, liegt Zeiden 15 Kilometer von Kronstadt entfernt und ist als Blumenstadt bekannt. Zeiden liegt im Burzenland und bietet sich somit auch als guter Ausgangspunkt zu den Kirchenburgen aus dem Umfeld, den Touristenzentren Rosenau und Törzburg, in die Burzenländer Gebirge an. Der Text wurde in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt ausgearbeitet, die Fotos haben Dorin Crişan, Ioan Petrea, Andreas Hartig, Nicolae Ilea geliefert. In Text und Bild werden die evangelische Kirche mit deren Orgel, Kassettendecke, der Kirchturm, das alte Rathaus in dem das Museum eingerichtet wurde, die Kirchenburg, die Bibliothek, das Kulturhaus, die orthodoxe Kirche, das Museum u.a. vorgestellt. Angeführt werden auch die Anschriften der öffentlichen Institutionen der Stadt.

Eine weitere handliche Karte  auf der Skala 1:8000 bietet den Stadtplan. Auf der Rückseite sind ebenfalls Stadtansichten als Besuchsziele zu sehen, mit den jeweiligen Bildtexten. Die zweisprachigen Bildtexte  bieten kurze geschichtliche Angaben. Beispielsweise  wird das Jahr 1423, in dem die Kirchenburg errichtet wurde, angeführt, dass die Kassettendecke der Kirche aus dem Jahr 1702 stammt, die Orgel 2000 Pfeifen umfasst und von Johann Prause gebaut wurde. Dem Besucher der Stadt werden Informationen über Gaststätten, Pensionen, Terrassen, Kaffees geboten, sowie die Adressen der öffentlichen Institutionen.  Es sind handliche und nützliche Publikationen, die dem Besucher dienen und für diese schöne Stadt, gelegen am Fuß des Zeidner Berges, gute Werbung machen.

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