Renault will Standort Rumänien nicht verlassen

Neue Investitionen von Infrastruktur abhängig

Freitag, 14. Februar 2014

Renault hat laut eigenen Angaben bisher zwei Milliarden Euro in die Produktionskette in Rumänien investiert. Für zukünftige Investitionen sei die Entwicklung der Infrastruktur entscheidend.
Archivfoto: Agerpres

Bukarest (ADZ) - Der französische Autobauer Renault möchte sich aus Rumänien nicht zurückziehen, sieht aber die Entwicklung der Infrastruktur als entscheidend für zukünftige Investitionen. Der Konzern gab dies bekannt, nachdem Staatspräsident Traian Băsescu damit gedroht hatte, dass Dacia sich aus Piteşti zurückziehen werde, sollte die Autobahn Piteşti – Hermannstadt nicht gebaut werden.

Renault teilte in einer Pressemitteilung mit, dass in Rumänien bisher zwei Milliarden Euro in eine vollständige Produktionskette – beginnend mit Design und Entwicklung, über Anfertigung bis Verkauf und anschließende Leistungen – investiert wurden. Täglich fahren allerdings 350 Lkw des Autobauers sowie der Zulieferer auf der Route Piteşti – Arad und daher werden Infrastrukturprojekte, die eine Verkürzung der Lieferzeiten ermöglichen, entscheidend für zukünftige Projekte sein.

Traian Băsescu erklärte am Dienstag in einer Fernsehsendung, dass die Fahrzeuganfertigung in Piteşti „mit Sicherheit“ verloren gehen werde, sollte nicht der Anschluss ans Europäische Autobahnnetz erfolgen, und gab als Begründung den Ausbau der Dacia-Fabrik in Marokko an. Premier Victor Ponta bezeichnete anschließend die Aussagen des Präsidenten als „verantwortungslos“ und „einen Blödsinn“. Der Botschafter Frankreichs, Philippe Gustin, erklärte seinerseits, dass die Fabrik in Tanger nicht als Konkurrenz zu Piteşti gesehen werden sollte.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 19.02 2014, 19:16
Wer hier Stuss redet ist wohl der Lineares. Kleiner Anfaengerkurs in Automotive. Der Assembler eines Autos bestimmt die Taktfrequenz des Zulieferers. Und der Autobauer schreibt dem Zulieferer genau vor in welcher Reihenfolge und mit welchem Transportmittel zu welcher Zeit (Minutengenau) an welchem Abladeplatz das Teil des Zulieferers zu liefern ist. Nimm dir zum Beispiel die Ruecksitze eines BMW’s vor . BMW schreibt dem Liefereranten genau vor zu welchem Zeitpunkt an welchem Andockplatz die Sitze geliefert werden. Und zwar schreibt BMW auch vor in welcher Reihenfolge die Sitze im LKW zu beladen sind. Denn der Sitz wird in de Reihenfolge entladen, in welches Auto er gerade eingebaut wird, das sich am Autoproduktionsbandplatz fuer die zum Beispiel Hintersitze gerade befindet.. Wenn dem nicht so ist zahlt der Lieferant Strafe. BMW will nicht umsortieren. Fuer einen Rumaenen ist das natuerlich kompliziert weil in Rumaenien nur ein Sauhaufen in der Logistik herrscht, dort versteht man nichts von Just im Time Produktion und ordentlichem Arbeiten. Jetzt verstehe ich deine Argumente, Die Zuege die bei Dacia und Ford ankommen werfen die Teile auf einen Hauffen und die Arbeiter holen das ab was sie gerade zum Einbauen brauchen. Fuer Dacia ist das ok wird in Rumaenien gebaut aber richtige Logistik kann man halt nicht durch klauen erlernen, sondern man muss sich bemuehen. Wenn du ein bisschen mitreden willst ist ja gut, fuer Rumaenisches Niveau ja sogar super, du weist, dass man an ein Werk was liefert, aber das wie da hapert es schon gewaltig bei dir. Aber bitte erzaehle mir nichts von Logistik, ich bin SAP Spezialist in den Modulen PP und MM. Wenn du weist was das ist.
Linares, 19.02 2014, 13:31
@Ottmar; noch mehr Stuss, zu was anderem sind Sie nicht faehig, ausser dass Sie die gleichen Leute hier einmal als Nazis und ein anderes Mal als Kommunisten beschimpfen. Wenn hier jemand das Hirn - soweit vorhanden - beim Benutzen der Tastatur ausschaltet, dann sind Sie das. Und dann zur Sache : Die Zulieferlogistik erfolgt in Verantwortung derjenigen, die diese Teile produzieren, und das kann per LKW oder per Bahnwaggon geschehen. Dacia und Ford haben selbstverstaendlich Bahngleisanschluss. Die fertigen Fahrzeuge werden von Speditionen abtransportiert, und zwar ebenfalls per Spezialwaggon oder per Autotransporter. Fuer alles gibt es vertragliche vereinbarten Lead-times, fuer deren Einhaltung die Vertragspartner verantwortlich sind. Dies zu Ihrer Information, Herr Hirnbeiss.
Ottmar, 19.02 2014, 02:01
Lieber Linares, danke fuer den Hinweis der sogenannten perfekten Bahninfrastruktur speziell in Orsova. Jetzt erklaere mir einmal wie man mit den Zuegen von STVA Cobelfret BLG/ATG zum Beispiel kleine Motoren fuer Fensterheber, Gummis fuer Tuerdichtungen in Autos, Ganze Front und Ruecksitzgarnituren, oder Front- oder Heckspoiler aber auch Front- und Heckstossfaenger mit ca 100 Varianten(Varianten = Mit Nebelschlussleuchte, Mit oder ohne Anhangerkuppung, lackiert in Rot/gruen.....) just in time nach Craiova oder Pitesti geliefert zu bekommen. So ein super ZugWaggon von der Bahn wie du oben beschrieben hast liefert Kleinteile just in time in das Montagewerk. Die Gummis kommen von Conti Temeshvar, die Motoren kommen von Bosch Slovakei und das alles mit dem Schiff ueber Orsova. Ich glaube ich diskutiere hier nur mit Hirnamputierten die niemals wissen wie ein KFZ Montagewerk funktioniert.. Wer so argumentiert hat nur kommunistische Scheisse im Hirn und in der Schule Studium hat er gePonta‘t = abgeschrieben ohne bezahlt zu haben. Plagiate sind in Rumaenien ja Standard, zeugen aber, dass die Plagiatoren von betriebswirtschaftlichen Prozessen deren Beschreibung sie geklaut haben wirklich und die Betonung liegt auf wirklich keinerlei Ahnung haben. Und so ein Land soll mit solchen Beratern was werden. Es gibt in Deutschland vor 70 Jahren das tausendjaehrige Reich. Ist nichts geworden. In Rumaenien gibt es bei solchen Vertretern des wirtschaftlichen Pragmatimus ein zweitausendjaehriges Reich. Wird auch nichts werden, ist zu kurze Zeitspanne .
Manfred, 19.02 2014, 00:02
@Linares...Keiner hat behauptet,das es in RO keine Bahnstrecken gibt,aber Zeit ist Geld!Die Geschwindigkeit einer Straßenbahn ist in D oft höher als die einer normalen Bahnverbindung in RO.Wo gibt es schnelle Verbindungen?
Linares, 18.02 2014, 17:52
@ Ottmar, Sie schreiben einen Stuss, dass einem das Weihnachtsessen hochkommt. Wer sagt Ihnen eigentlich, dass die Bahninfrastruktur fuer Dacia, Pitesti und Ford, Craiova nicht vorhanden ist ? Stellen Sie sich mal in Orsova an den Bahnhof und sehen Sie sich an, wieviele Autotransport-Ganzzuege dort taeglich durchlaufen. Waggonbetreiber sind STVA (Frankreich) Cobelfret (Belgien) BLG/ATG (Deutschland) und noch ein paar andere. Wenn Sie keine Ahnung haben, dann machen Sie wenigstens hier nicht den grossen Zampano, der alles besser weiss (mal von Ihrem cholerisch - unqualifiziert - unhoeflichen Weisswurst-Biertisch-Stil abgesehen.)
Ottmar, 17.02 2014, 03:03
Korrektur zu Manfreds Schiffslogistik. Rumaenien hat bis jetzt einen minimalen Vorteil denn ein Montagewerk in Marokko muss auch versorgt werden und hier hat RO doch noch einen kleinen Vorteil ueber die maroden Landstrassen. Hier ist man flexibler.Nur die Dummkoepfe um Dr. Plagiatului Ponta verspielen diesen sehr Vorteil sehr schnell denn Manager einer Autoproduktion wie Renault nehmen die Produktionsplaene und machen das ganze in kuerzester Zeit in Regionen wo die Logistik stimmt. Und diesen minimalen Vorteil verspielen zur Zeit die Kommunisten um Ponta und Nastase um ihre eigenen Taschen mit Dollars zu fuellen.
Ottmar, 15.02 2014, 15:37
Sraffa du schreibst hier nicht nur Nazi Parolen ueber die Unterbringung und die Arbeitsmassnahmen fuer die Roma, du hast auch ueberhaupt keine Ahnung von Logistik. sowie von der Lestungsfaehigkeit der Rumaenischen Autobahnbauer. Die einzige Verbindung ueber die Karpaten die Rumaenen in einigermassen passabler Zeit bauen koennte, ist die Autobahnstrecke Pitest-Sibiu.Fuer diese Streckke wuerde ich guenstigenfalls 10 Jahre veranschlagen, so man ordentlich arbeitet. Deine Zughirngespinste koennen Rumaenen in minimal 25 Jahren realisieren siehe Beweis Ausbau Strecke Campina Predeal.6-8 Jahre Ausbauzauzeit fuer 45 km. Und deine Kommunistenphrasen ueber ueberfuellte Autobahnen in Rumaenien wird es auch erst in 20 Jahren geben, da der Plagiator zwar 3 Jahre Fertigstellungszeit angegeben hat und Europas duemmste Rechner (Pisa) jubeln ihm zu und glauben den Schmarrn genau so wie die Koomunistischen Kader, die nur Scheisse von sich geben, es sei denn, sie koennen in die eigenen Taschen wirtschaften. Manfrds Einschaetzung mit dem Schifftransport von Tanger ist absolut analytisch korrekt und das wissen die Manager von Renault auch, Sind halt keine korrupten Politiker aus Rumaenien..
Manfred, 14.02 2014, 19:39
Lieber Jens!Tanger liegt strategisch ziemlich günstig-von dort aus könnte man den nicht ganz unbedeutenden westeuropäischen Markt sehr bequem per Schiff erreichen(den Rest per Bahn).
Hanns, 14.02 2014, 17:32
@sraffa - aber auch die Eisenbahninfrastruktur ist nicht vorhanden!
sraffa, 14.02 2014, 16:11
Modern wäre es die Schiene als Transportmittel nach Europa zu nutzen wie dies auch die Deutschen KFZ-Hersteller praktizieren. Für Massengüter ist Schiene angesagt und nicht die hoffnungslos überfüllten Autobahnen; dies gilt in der Zukunft auch für Rumänien !
Ausserdem schlägt man so 2 Fliegen mit einer Klappe und modernisiert die Schienestränge in Osteuropa.

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