Reschitzaer Bürgermeister festgenommen

Samstag, 21. November 2015

Reschitza (ADZ) – Der Bürgermeister von Reschitza, Mihai Stepanescu (PSD), wurde am Donnerstag von einer Kohorte DNA-Untersuchungsbeamter überrascht, erst in seinem Büro im Rathaus, dann beim Sitz der Antikorruptionsbehörde DNA in Temeswar verhört und um 22.30 Uhr in Sicherheitsverwahrung genommen.Die DNA-Staatsanwälte werfen ihm vor, zu den „Anwendern der 10-Prozent-Regel“ zu zählen, der kommunalen Beamten in Entscheidungspositionen, die für jeden vergebenen Auftrag für sich selbst eine „Beteiligung“ von 10 Prozent an den Gesamtkosten zu beanspruchen. Es gab Durchsuchungen im Rathaus und in der Villa des Bürgermeisters. Der Korruptionsverdacht stützt sich auf Aussagen von Unternehmern, die 2013-14 Aufträge der Stadt Reschitza ausführten.

Kommentare zu diesem Artikel

Hanns, 22.11 2015, 13:44
@Giftschlange - es ist schon richtig, dass auch die Geber bestraft werden müssten. Aber Sie dürfen eine Kleinigkeit nicht übersehen, dass in Rumänien ein seriöser Anbieter (d.h. einer ohne Schmiergeldangebot) NIE einen Auftrag bekommen würde.
Üblicherweise ist es so, dass Firmen versuchen mit "kleinen Spenden" Aufträge zu bekommen - in Rumänien ist es allerdings umgekehrt, dort sagt bereits der Auftragsgeber welche "kleine Spenden" er erwartet!
giftschlange, 22.11 2015, 12:18
Um diese Art von Korruption endliche abstellen zu können, müssten nicht nur die" NEHMER" sondern auch die "GEBER" streng bestraft werden.

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