Reservefonds des Verwaltungskreises

Mittel für Sonderfälle sollen beiseitegelegt werden

Freitag, 28. Februar 2014

Reschitza - Ein erstes Zeichen, dass Kreisrat und Stadtverwaltung von Reschitza am selben Strang ziehen können, wurde zum Beginn dieser Woche gesetzt und ist auf der Kreisratstagung von gestern konkretisiert worden. Kreisratspräses Sorin Frunzăverde und Bürgermeister Mihai Stepanescu haben anscheinend ihrem politischen und menschlichen Hund-Katz-Verhältnis ein Ende gesetzt und wollen den Bewohnern der beiden Wohnblocks, die im vergangenen Jahr durch Gasexplosionen teilweise zerstört wurden, eine hilfreiche Hand reichen.

Die Mittel dazu sollen aus dem 600.000-Lei-Reservefonds bereitgestellt werden, den der Kreisrat auf Beschluss von gestern bilden will. Dazu Bürgermeister Mihai Stepanescu: „Aufgrund der Gespräche mit dem Herrn Präsidenten des Kreisrats sind wir übereingekommen, dass der Kreisrat der Stadt, auf Ansuchen, die finanziellen Mittel bereitstellen wird aus dem Reservefonds des Verwaltungskreises, um bei Notfällen oder zur Prävention möglicher Notfälle eingreifen zu können.
Die ersten Diskussionen zum Thema hatten wir vor einigen Monaten. Zwischendurch sind die rechtlichen Voraussetzungen dazu geklärt worden. Mit Hilfe meiner Parteikollegen aus dem Kreisrat, Ion Spânu und Nicolae Ştefănescu (PSD), beide Volkswirte, hat die Stadt bereits ein Ansuchen zur Gewährung einer Anleihe von 300.000 Lei eingereicht, mit der wir die beiden Wohnblocks auf der Aleea Gugu und der Aleea Vlădeasa sanieren und wieder bewohnbar machen möchten.

Wobei ich bemerken möchte, dass die Bewohner des Blocks auf der Aleea Vlădeasa, deren Wohnungen zuerst kaputtgegangen sind, von nahezu allen Institutionen der Stadt, von den Medien und von vielen Privatleuten Unterstützungen erhalten haben, während die Betroffenen auf der Aleea Gugu, deren Wohnungen zwei Monate später zerstört wurden, bisher keinerlei Unterstützung genossen haben. Zudem haben die Interventionen, die ich zusammen mit dem Herrn Präfekten bei der Regierung, der Generaldirektion für Sozialfragen und bei allen möglichen Bukarester Foren gemacht habe, nichts gefruchtet. Die Fonds dieser Haushaltsreserve sind die einzige reale Hoffnung der Betroffenen.“

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