Risiko-Meldung: Italien warnt vor Brădet-Milchprodukten

Auch Hartkäse und Rahm der Molkerei infiziert

Dienstag, 22. März 2016

Bukarest (ADZ) - Italien hat am Wochenende EU-weit vor dem Verbrauch von Produkten der Molkerei „Brădet“ aus Curtea de Argeş gewarnt, nachdem die durchgeführten Untersuchungen ergeben hatten, dass das in Florenz an enterohämorrhagischer Escherichia coli-Infektion (EHEC) bzw. hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS) erkrankte rumänische Kleinkind und der von ihm verzehrte „Brădet“-Frischkäse den gleichen pathogenen EHEC-Serotyp O26 aufweisen. Die Meldung der italienischen Behörden im EU-Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) sorgte hierzulande zunächst für Verwirrung, da die Italiener fälschlicherweise vor „Brădet“-Schafskäse gewarnt hatten, den die südrumänische Molkerei gar nicht herstellt. Nach Absprache mit den rumänischen Behörden erfolgte sodann die Richtigstellung im RASFF-System. Die rumänische Lebensmittelsicherheitsbehörde ANSVSA teilte ihrerseits mit, dass hierzulande bereits mehr als 20 Tonnen “Brădet“-Milchprodukte zurückgezogen worden sind, nachdem E. Coli auch im Hartkäse und Rahm der Molkerei nachgewiesen wurden. Die ANSVSA warnte zudem ausdrücklich vor dem Verzehr von „Brădet“-Produkten, insbesondere jene mit dem Herstellungsdatum Februar, sollten Verbraucher sie etwa noch im Kühlschrank stehen haben. Auch in Spanien und Italien wurden die Milchprodukte der Firma aus den Regalen genommen.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 23.03 2016, 16:13
Analysen auf E-Coli Bakterien machen wohl nur nicht Rumänische Organisationen. Rumänen analysieren auch aber laut der bisherigen Berichterstattung über die verstorbenen Säuglinge und dem Krankheitsverlauf jammern Rumänen nur wenn jemand auf den Dreck die Rumänien produzieren hinweist.

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