Robu strebt dritte Amtszeit an

Liberale führen internen Wahlkampf bis März 2019

Dienstag, 16. Oktober 2018

Temeswar  – Der seit 2012 amtierende Temeswarer Bürgermeister Nicolae Robu (PNL) hat Ende vergangener Woche angekündigt, 2020 für eine dritte Amtszeit an der Spitze der Banater Großstadt kandidieren zu wollen. Er wolle auch im Kulturhauptstadt-Jahr 2021 Bürgermeister von Temeswar sein, bis dann habe er sowieso noch Vieles vor. Dies sagte Robu der Temeswarer Lokalpresse gegen-über. Für seine bisherige Leistung würde er sich mit der höchsten Note belohnen, die Stagnation der Stadt sei nun überwunden, weil er mit dem ihn kennzeichnenden „Radikalismus” vorgegangen sei und sich sofort an die Arbeit gemacht habe. Den bitteren Beigeschmack der Stagnation könne er jedoch weiterhin spüren, das Wachstums- und Entwicklungspotenzial der Stadt sei längst nicht ausgeschöpft, so dass auch nach 2020 weitere Projekte umgesetzt werden müssen. Mit dem bereits Erreichten ist Nicolae Robu dennoch sehr zufrieden. Seine Pläne für die Kommunalwahlen von 2020 wolle er noch nicht preisgeben, es würde ihm an Ideen sicherlich nicht mangeln.

PNL-Mitglieder, die ein Bürgermeisteramt anstreben, müssen bis zum 15. November ihren Wunsch in der Partei bekanntgeben, bis zum 15. März 2019 soll ein interner Wahlkampf geführt werden, damit die Partei sich schließlich für jene Kandidaten entscheidet, die in ihren Ortschaften die meisten Chancen haben, 2020 gewählt zu werden. Für den Temeswarer Bürgermeister Robu dürfte dieses PNL-interne Auswahlverfahren ein Kinderspiel sein, Gegenkandidaten hat er nicht. Der 63-jährige Universitätsprofessor Nicolae Robu war zwischen 2004 und 2012 Rektor der Polytechnischen Universität Temeswar. 2008 zog er für die PNL in den Senat Rumäniens ein und übernahm die Leitung des Temeswarer und dann des Temescher PNL-Kreisverbands. 2012 wurde er mit knapp 52 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Temeswarer Bürgermeister gewählt, 2016 bestätigten ihn die Temeswarer im Amt. Robu stammt aus der Gemeinde Bocsig im Kreis Arad.

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