Roma sollen eigene Problematik erfassen

Freitag, 09. September 2016

st. Temeswar - Die Roma müssen sich verstärkt in ihre soziale Integration einbringen. Von dieser Kernidee geht ein Projekt aus, das vom Zentrum für Ressourcen zur urbanen Regenerierung in der dritten Dekade des Monats Juni gestartet wurde. Innerhalb des Unterfangens unter der Bezeichnung, „Förderung lokaler Kapazitäten als Vertretung der Roma-Minderheit“ sollen vorerst sogenannte Initiativgruppen gegründet werden, wobei in 14 Ortschaften Roma als lokale Ansprechpartner für ihre gesamte Gemeinschaft im Ort gelten.

Angesprochen sind die Roma in Temeswar, Măguri-Lugosch, Banlok, Tschanad, Checea, Großkeweresch, Großkomlosch, Neubeschenowa, Lenauheim, Perjamosch, Pesak, Sarafol, Knes und Großsanktpeter. Die vor Ort festgelegten Vertreter der Roma werden einen entsprechenden Lehrgang besuchen, um Fähigkeiten und Wissen zu entwickeln, damit sie die jeweilige Gemeinschaft vor den Projektpartnern vertreten können. Außerdem müssen sie eine Statistik erarbeiten, die festhält, wie viele Romakinder in der jeweiligen Ortschaft der schulischen Bildung fernbleiben, die Anzahl der Kinder erfassen, deren Eltern sich im Ausland aufhalten, sowie die Anzahl der Wirtschaften, deren Eigentumsrecht nicht geklärt ist.

Das Projekt erfolgt in Partnerschaft mit der Temescher Präfektur, der Kreispolizei, der Schulbehörde, dem Gesundheits- bzw. dem Arbeitsamt, der Agentur zur Vorbeugung des Menschenhandels. Die finanzielle Absicherung erfolgt über die rumänische Regierung und beträgt 150.000 Lei. Die Auswahl der Gruppenleader muss bis Ende November abgeschlossen sein.

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