Roşia-Montană-Akte wandert vom Senat zur Staatsanwaltschaft

Gabriel Resources fordert neues Abbau-Rahmengesetz

Donnerstag, 21. November 2013

Bukarest (ADZ) - Der Senat hat am Dienstag den Gesetzentwurf der Regierung zum Goldförderprojekt Roşia Montană mit überwältigender Mehrheit (119 Gegen-, 3 Fürstimmen und 6 Enthaltungen) abgelehnt und damit der Empfehlung des mit der Prüfung der Gesetzesinitiative beauftragten Parlamentsausschusses Folge geleistet. Gesetzgebende Kammer ist in diesem Fall allerdings das Unterhaus, das hierzu noch abstimmen muss. Der Fraktionschef der Sozialdemokraten im Senat, Ilie Sârbu, verlautete zudem, dass man den Endbericht des Sonderausschusses an die Generalstaatsanwaltschaft weitergeleitet habe.

Es sei an der Zeit, dass die gesamte „Affäre und Akte“ eingehend geprüft werde, zumal „wir Rumänen, sooft wir Mist bauen, dazu neigen, ihn dann schnell als geheim einordnen zu lassen“. Sârbu zufolge dürften „alle Beteiligten, all jene, deren Unterschriften in dieser Akte auftauchen, diesmal wohl keine ruhigen Winterfeiertage haben“.

Das kanadische Unternehmen Gabriel Resources, Mehrheitsinhaber der Roşia Montană Gold Corporation, fordert von Rumänien indes „zügige Fortschritte“ bezüglich eines neuen Berg- und Abbaugesetzes. Sollten sich die Behörden des Landes nicht umgehend dazu durchringen, werde das Unternehmen „völlig andere Schritte“ in puncto Goldgewinnungsprojekte in Europa gehen, sagte Gabriel Resources-CEO Jonathan Henry der kanadischen Nachrichtenagentur Canadian Press.

Kommentare zu diesem Artikel

Helmut, 21.11 2013, 22:09
Herr Johnathan Henry vergißt,dass er in Rumänien überhaupt nichts zu fordern hat.Er hat zu warten bis die zuständigen rumänischen Behörden inkl.Generalstaatsanwaltschaft, Klarheit in diese Affäre gebracht haben.Nur wenn alles sauber abgelaufen ist darf dieses Projekt weitergeführt werden. Falls ihm dies zulange dauert soll das kanadische Unternehmen seine Entscheidung treffen. Rumänien wird auch ohne dem Unternehmen Gabriel Resources weiterleben können.

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