Roter Panda im Kronstädter Zoo?

Zooleitung verkündet, für neue Tierarten Gehege einzurichten

Samstag, 11. Juli 2015

Kronstadt – Noch bevor an dem Tiergarten Kronstadt/Braşov der Ausbau und Umbau begonnen hat, d.h. vor etwa drei Jahren, bewarb sich die Zoo-Leitung für eine Mitgliedschaft in dem Europäischen Verein der Zoologischen Gärten und Aquarien (EAZA). Nun besuchte Nick Lindsay, EAZA - Beauftragter den neu eingerichteten Tiergarten und teilte den Stand der Bewerbung mit: „Ein Bewerber wird fünf Jahre einer Probezeit unterzogen, in der überprüft wird, wie die Auflagen des Vereins eingehalten werden. Bis jetzt kann ich nur sagen, dass der Tiergarten Kronstadt sehr gut abschneidet und auch die angekündigten Absichten weisen in dieselbe Richtung.“ Als Neuigkeit wurde während des Besuches die Absicht der Zooleitung verkündet, für neue Tierarten Gehege einzurichten.

Es besteht die Aussicht in absehbarer Zukunft sogar einen Roten Panda zu bekommen, was für Rumänien eine absolute Premiere wäre.  Der Name des auch als Katzenbär, Feuerfuchs oder eben Roter Panda genannten etwa einen Meter langen (mit buschigem Schwanz) Kletterers ist irreführend: mit dem Pandabär hat er nichts gemeinsam. Und mit dem europäischen Fuchs, dem er sehr ähnelt, ebensowenig. Genetisch ist er mit dem Marder, dem Stinktier und Waschbär verwandt und lebt in höheren Lagen in unberührten Wäldern in Nepal, Bhutan, Burma und im Norden Indiens. In Europa gibt es mehrere Exemplare und Pärchen in verschiedenen Zoos, wobei die Paarung und Vermehrung ebenso schwierig und selten ist,wie die der „echten“ Panda-Bären.

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