Rückblick und Vorschau

„Ein-Blick“ Nr. 105, Gemeindebrief für Rosenau und Honigberg liegt auf

Sonntag, 16. Oktober 2016

Im Internet oder als gedruckte Ausgabe liegt nun die 105. Ausgabe des Gemeindebriefes für Rosenau und Honigberg auf. Bezogen auf die Monate Oktober und November findet man darin auch eine Vorschau für Dezember, die kirchlichen Planungen stehen fest und die Gemeindeglieder können sich daran orientieren. Wie üblich hat Pfarrer Kurt Boltres als Redakteur und Gestalter dieser 16 Seiten starken Publikation, wobei Christian Chelu Druck und das Fotomaterial sicherte, eine informative, inhaltsreiche Auslese der Ereignisse in dem Leben der beiden evangelischen Kirchengemeinden A.B. vorgenommen.

In der üblichen einleitenden Rubrik „Die gute Nachricht“ auf Seite 1 bietet Pfarrer Kurt Boltres als Herausgeber die bedeutungsvollen Zitate aus Matthäus 12,30 -37: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich, und wer mir nicht sammeln hilft, der zerstreut. Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und jede Gotteslästerung kann den Menschen vergeben werden; aber wenn jemand den Geist Gottes beleidigt, gibt es keine Vergebung. Sogar wer den Menschensohn beschimpft, kann Vergebung finden. Wer aber den Heiligen Geist beleidigt, wird niemals Vergebung finden, weder in dieser Welt noch in der kommenden“. Und „...zum Nachdenken“ führt der Autor die Leser in die Welt der Schöpfung. Dabei bezieht er sich auf den Mond, der ein großes Geschenk für die Erde bedeutet. Denn wenn auch etwas unscheinbar, beeinflusst dieser doch das ganze Leben auf unserem Planeten, mehr als angenommen wird. Denken wir nur an den Vollmond, an die Mondphasen, die auf Menschen und ihr Befinden größeren oder kleineren Einfluss ausüben. Und trotzdem bietet uns der Mond auch ein Gefühl der Geborgenheit.

Es folgen im Inhalt der Ausgabe die Informationen aus dem Gemeindeleben. In Rosenau wurde eine kirchliche Trauung verzeichnet. In den beiden von Pfarrer Boltres betreuten Kirchengemeinden gab es auch jeweils einen Todesfall. Die Gottesdienste finden laut Planung in Honigberg jeden Sonntag 9 Uhr, in Rosenau 11.30 Uhr statt. Ausnahme bilden der 23. Oktober und der 27. November, wenn Pfarrer Boltres die Gottesdienste im Repser Ländchen mit den dortigen Kirchengliedern feiert. Das Reformationsfest wird am 30.Oktober zu gewohnten Uhrzeiten in den beiden Kirchengemeinden Honigberg und Rosenau begangen. Aufschlussreich ist auch die diesbezügliche Vorschau auf den Dezember.

Die Einladung zu den verschiedenen Aktivitäten wird ausgesprochen. Zur Frauenrunde in Rosenau, donnerstags 15 Uhr, zu den Chorproben in Honigberg, mittwochs 19 Uhr, zu den Kinderstunden in Rosenau jeden Freitag 15 Uhr. Das Erntedankfest wird am 16. Oktober, das Reformationsfest am 30. Oktober gefeiert. In Rosenau werden die Andachten in der Adventszeit eingeleitet, das Martinsfest ist in Rosenau für den 11. November eingeplant.

Begrüßt wird die Tatsache, dass die Kirchengemeinde Schweischer nun über einen Lektorendienst verfügt. Frau Ortrun Morgen wurde am 25. September feierlich als ordentliche Lektorin in der Repser Diaspora eingeführt. Die Lektoren der Landeskirche spielen eine wichtige Rolle im geistlichen Leben.

Einen ausführlichen Rückblick bietet Pfarrer Kurt Boltres auf das in Rosenau im September gefeierte Matthiasfest, über das auch in unserer Wochenschrift berichtet wurde. Die weiteren Lesematerialien wie die Ortsneckereien aus der Sammlung von Misch Orend, den Erzählungen aus den „Burzenländer Sagen und Ortsgeschichten“, der Erläuterung zur Redewende „Der Rote Faden“ sind zu empfehlen. Pfarrer Kurt Boltres richtet Geburtstagswünsche an die Jubilare aus seinem Zuständigkeitsbereich, fordert auf, sich dem Honigberger Kirchenchor anzuschließen und in diesem mitzumachen. Die Telefonangaben über die Kontaktpersonen in den beiden Kirchengemeinden sind eben-falls von Bedeutung.

Abgeschlossen wird der Inhalt dieser Ausgabe mit einer Aufklärung über die Reformation, die als Umgestaltung zu verstehen ist. Ausgelöst wurde diese 1517 durch Martin Luther als religiöse Bewegung. Ursprünglich nur als innere Veränderung der Kirche gedacht, führten seine Lehren zur Spaltung der Kirche. Neben der verbliebenen katholischen Kirche bildeten sich neue Konfessionen, wobei die wichtigste der Protestantismus, die evangelische Kirche ist. Als Grund für eine Erneuerung kirchlicher Führung und Verhaltensweise galten u.a der Widerstand gegen die zunehmende Weltlichkeit, Prunksucht, Selbsherrlichkeit des Kirchenstaates und seiner Vertreter.

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