Rumänen tragen zur Stabilität des Arbeitsmarktes bei

Deutsche Bundesarbeitsministerin Nahles zu Besuch

Samstag, 04. Oktober 2014

Bukarest  (Mediafax/ADZ) - Die Bundesministerin Deutschlands für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, die einen Besuch in Bukarest unternimmt, und ihre rumänische Amtskollegin Rovana Plumb, bezogen sich auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz auch auf die rumänischen Bürger, die in Deutschland arbeiten.

Das seien 267.000 Menschen, die in Deutschland leben und arbeiten und ihren Beitrag zur deutschen Wirtschaft leisten, sagte Rovana Plumb. Die Bundesarbeitsministerin bestätigte diese Angaben und unterstrich, dass die rumänischen Bürger in Deutschland gut integriert seien. Sie würden zur Stabilität des Arbeitsmarktes beitragen.

Die beiden Ministerinnen teilten mit, dass bis Jahresende eine Denkschrift vorbereitet wird, die drei Ziele nennt: ein inklusiver Arbeitsmarkt für Jugendliche, Hilfe für benachteiligte Gruppen und für ältere Menschen. Die Denkschrift soll 2015 umgesetzt werden, Rovana Plumb sagt, dass diesbezüglich auch Projekte mit der Weltbank und dem Bundesarbeitsministerium angedacht werden können.

Andrea Nahles möchte, dass Rumänien aus der Erfahrung der Bundesrepublik lernen kann, demografisch bedingt habe man sich mit der Wiedereingliederung älterer Menschen in Arbeitsbereiche beschäftigen müssen. Nützlich für die Verwaltung könnten auch Partnerschaften zwischen Städten in Deutschland und Rumänien sein.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 07.10 2014, 02:55
@Konrad : Denke, wir verstehen uns.
norbert, 06.10 2014, 21:57
Das stimmt was die Nahles sagt..die Rumänen tragen zu einer Sicherheit des Arbeitsmarktes bei..in kurzer Zeit waren alle Bettelplätze besetzt.
Konrad, 06.10 2014, 10:11
@Sraffa; genau das war einmal die Strategie, naemlich die aelteren Berufstaetigen aus dem Arbeitsprozess zu verdraengen. Durch das Konzept der Fruehverrentung hoffte man, den jungen Leuten bessere Chancen am Arbeitsmarkt einzuraeumen - jedenfalls bis man erkannt hat, dass 1. diese Strategie nicht bezahlbar ist und 2. fuer die schweren, schmutzigen und gefaehrlichen Jobs nach wie vor auslaendische Kraefte "importiert" werden mussten, weil die Aelteren das nicht mehr leisten konnten und die Jungen "zu fein" dafuer waren. In diesem Zusammenhang sei an die ironische Bemerkung des ehemaligen Praesidenten der Bundesaerztekammer, Karsten Vilmar, erinnert, der erkannt hatte, dass eben diese Strategie auf Dauer nicht finanzierbar sein wuerde: "Dann muessen wir eben ueber die Foerderung des sozialvertraeglichen Fruehablebens nachdenken." Zitat Ende. Die Situation ist erwartungsgemaess auch eingetreten, und die deutsche (Schroeder-) Regierung hat einen perfiden Weg gewaehlt, um die Finanzierbarkeit der Renten wieder herzustellen; Sie haben die Dauer der Arbeitslosenhilfe verkuerzt und die aelteren Arbeitnehmer, die keiner mehr haben wollte, fielen nach Ablauf einer vergleichsweise kurzen Frist in die RENTENSCHAEDLICHE Sozialhilfe, was bei den Betroffenen zur Altersarmut fuehrt. Nicht alles, was in Deutschland gekocht wird, ist auch geniessbar und schon gar nicht hier in unserem Lande mit vollkommen anderen Voraussetzungen.
Ottmar, 06.10 2014, 01:13
Sraffa du hast recht. Andrea Nahles wie der Plagiator Ponta ebenso Politiker einer Sozialistischen Partei hat keine Ahnung von Zahlen. Dass Rumänen keine alten Leute brauchen hat diese dumme Kuh nicht erkannt.Ich schäme mich sogar dafür dass ein blinde Kuh etwas zur Arbeitslosenzahl in Rumänien beiträgt,
Sraffa, 05.10 2014, 03:46
Was soll das heißen "... demografisch bedingt habe man sich mit der Wiedereingliederung älterer Menschen in Arbeitsbereiche beschäftigen müssen." ???
Soll das heißen daß man eigentlich die Älteren über 50 eigentlich endgültig loswerden wollte aber sich dann später gezwungen sah diese wieder ins Arbeitsleben zurück zu holen da deren Nachfolger bei der Arbeit ganz schnell noch viel älter aussahen als die Alten ?

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