Rumänen trauern dem Kommunismus noch immer nach

Dienstag, 21. Januar 2014

Bukarest (ADZ) - Seit Ausbruch der Wirtschaftskrise schwelgen die Rumänen zunehmend in Kommunismus-Nostalgie – eine Trendwende scheint derzeit noch nicht in Sicht. Wie aus den am Wochenende veröffentlichten Ergebnissen einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSCOP hervorgeht, sind gegenwärtig fast die Hälfte der Rumänen bzw. 44,7 Prozent der Befragten der Meinung, dass der Kommunismus „gut fürs Land“ gewesen sei, 44 Prozent wollen vor der Wende besser gelebt haben, während 47,5 Prozent Diktator Ceauşescu inzwischen „eine eher positive Rolle“ zuschreiben. Wie auch bisher trauern die Bewohner der ärmsten bzw. nördlichen und nordöstlichen Regionen des Landes dem Kommunismus am meisten nach, während Banater und Siebenbürger dies am wenigsten tun.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 17.02 2014, 20:55
Wahnsinn. Der Kommunismus hat das Land in seiner Entwicklung massiv gebremst und in katastrophaler Armut hinterlassen. Die Verkehrsinfrastruktur war ungefähr die selbe wie vor dem Zweiten Weltkrieg, wichtige Eisenbahnverbindungen sind bis heute nicht elektrifiziert, die Spitaler und Schulen stammen durchwegs noch aus der Zeit von Kaiser Franz Joseph. Bis auf miese Wohnblocks und rückständiger Schwerindustrie hat der Kommunismus dem Land gar nichts hinterlassen, außer massive Umweltschäden und wohl die Verblödung durch die Propaganda in den Köpfen der Leute. Selbst hinter anderen komm. Staaten ist Rumänien immer extrem weit hinten nach gewesen, da war die DDR ein Wohlstandsparadies dagegen. Und das wünschen sich die Leute zurück?
Sraffa, 23.01 2014, 21:37
@Norbert : Sie müssen doch Ihr miserables Niveau der Allgemeinbildung nicht jeden Tag, welchen uns der Herr geschenkt hat, zur Schau stellen, denn : Es gibt so viele Skorpione in der Wüste Gobi, wie es Eisbären in der Antarktis gibt. Bitte fragen Sie jetzt nicht auch noch wieviele Eisbären es in der Antarktis gibt - Sie könnten sie doch nicht zählen. Das Ganze hat nämlich etwas mit Kälte zu tun - fragen Sie einfach Ihren Hund.
Chris, 22.01 2014, 21:27
@Manfred - Dieses Statement teile ich vollumfänglich. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Norbert, 22.01 2014, 20:03
Man sollte die Rumänen darin unterstützen,den Kommunismus wieder einzuführen.Mit Vlad dem Schlächter an der Spitze. Es sickert so langsam durch das die Skorpione aus der Wüste Gobi dagegen sind ,das der Staubwedler Pronto das rumänische Volk dorthin führen will.Deswegen wäre es nicht schlecht wenn man die Rumänen beim Wort nehmen sollte.
Kommunismuuuuus.Helau..Helau..
Sraffa, 22.01 2014, 03:16
Mich wundert die Überschrift gar nicht.
Es hat nie einen Plan für die Transition von Sozialismus zu Kapitalismus gegeben sondern nur Versprechungen. Fakt ist daß Milliarden an Vermögen zerstört bzw. illegal übereignet wurden und die einfachen Leute in vielen Bereichen nachhaltig das Nachsehen hatten.
Ioan, 21.01 2014, 22:33
Gruß von hans
Hanns, 21.01 2014, 14:55
Das ist ein schockierendes Ergebnis! Rumänien ist weit weg von einem Mitgliedstaat der Europäischen Union. Da haben alle Politiker der letzten 24 Jahre total versagt!
Manfred, 21.01 2014, 14:54
Ich weiß,das das Gedächtniss vieler Rumänen anders funktioniert.Wenn man etwas vergessen will,vergißt man es!
Z.B. erinnern sich viele Rumänen noch,das sie Während der Ceausescu-Aera immer Geld hatten...Vergessen haben sie dagegen,was sie dafür kaufen konnten.Z.B. erinnern sich alle gerne daran,das es früher viel sauberer war-das sie selbst ihren Dreck weggemacht haben,nehmen sie nicht mehr war.
Haben die Leute vergessen,wie Ceausescu die Geburtenrate geregelt hat?Haben die Leute vergessen,wie man mit Behinderten umging?Wie man mit Andersdenkenden umging?Erinnert man sich an die Baragan-Steppe?

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