Rumänen verabschieden sich aus Europa

Play-off-Runde: Astra Giurgiu brach in den Schlussminuten ein

Freitag, 28. August 2015

Astra Giurgiu und Steaua Bukarest haben am Donnerstag Abend ihre letzten Hoffnungen auf die Prämien aus dem internationalen Fußballgeschäft begraben. Beide Teams sind in der Play-off-Runde zur Gruppenphase der Europa-League gescheitert. AZ Alkmaar und Rosenborg Trondheim zeigten sich je eine Nummer zu groß für die rumänischen Spitzenmannschaften.

Der Astra-Trainer  Marius Şumudică machte nach der Niederlage in Alkmaar eine Kombination aus Tatsachenbericht, Kritik bzw. Lob an seine Spieler. Wie Mediafax berichtet, klang das so: „Wir konnten in einigen Momenten des Spiels die Situation unter Kontrolle halten. Wir haben physisch nicht gut ausgesehen. (...) Wir haben schlecht gespielt. Ohne Aggressivität. Wir leiden, weil unserer Kader nicht ausreichend besetzt ist. (...) Ich habe von einigen Spielern mehr erwartet“. Um dann nahtlos fortzusetzen: „Bei den Problemen, die wir haben, sind die Astra-Kicker wahre Helden“. Şumudică wies darauf hin, dass die Qualifikation in die Europa-Legaue-Gruppenphase dazu beigetragen hätte, die finanziellen Sorgen des Vereins zu lindern. „Das Ausscheiden ist ein herber Verlust für uns“.

Mit einem 3:2-Sieg im Rücken war Astra ins Rückspiel nach Holland gegangen. Bis zur 80. Spielminute hielt der derzeitige Tabellenführer der rumänischen Liga das 0:0, das gereicht hätte, um Alkmaar auszubooten. Doch dann patzte der bis dahin exzellent haltende Astra-Torhüter Silviu Lung Jr. und Van der Linden erzielte das 1:0, das aufgrund der Auswärtstorregel den Niederländern den Weg in die Europa-League geebnet hatte. Der erst wenige Minuten zuvor eingewechselte Muhren besiegelte fünf Minuten vor Abschluss der regulären Spielzeit mit seinem Treffer zum vorentscheidenden 2:0 die Weiterqualifikation seiner Mannschaft. Selbst im Lager von Steaua Bukarest glaubten wohl nur ganz wenige Optimisten an eine Qualifikation der Bukarester, nachdem sie das Hinspiel vor einer Woche 0:3 verloren hatten. In Trondheim siegte Steaua zwar 1:0 (Tor, Adrian Popa) doch das brachte bloß ein wenig Resultatskosmetik und einige Punkte für die Fünf-Jahres-Wertung der rumänischen Teams. (st)

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