Rumänien als Stabilitätsfaktor an der NATO-Ostflanke

Johannis auf der Sicherheitskonferenz in München

Dienstag, 16. Februar 2016

Bukarest (Mediafax/ADZ) - In seiner Ansprache auf der 52. Sicherheitskonferenz in München betonte der rumänische Staatspräsident Klaus Johannis am Freitag, dass der Schwarzmeerraum von strategischer Bedeutung für die NATO insgesamt ist.

Rumänien sei ein wichtiger Stützpfeiler des Bündnisses an der Ostflanke und möchte seine Erfahrung einbringen in der Lösung der Schwierigkeiten im Schwarzmeerraum. Dazu stelle unser Land einen Faktor der Stabilität in dieser Zone dar. Wie die Rolle der NATO in diesem Gebiet weiter gefestigt werden kann, das soll auf dem Treffen in Warschau festgelegt werden.

Nach dem Gespräch, das Präsident Klaus Johannis mit dem Ministerpräsidenten von Bayern, Horst Seehofer führte und an dem sich auch der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganţ als Mitglied der rumänischen Delegation beteiligte, wurde darauf verwiesen, dass insbesondere die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Rumänien und Bayern ausgebaut werden sollen. Nach den Parlamentswahlen in Bukarest soll die gemischte rumänisch-bayerische Kommission einen neuen Auftrieb erhalten und vor allem im wirtschaftlichen Bereich tätig sein.

Präsident Klaus Johannis hat Horst Seehofer zu einem Besuch in Rumänien eingeladen, dem der bayerische Ministerpräsident gerne nachkommen will, wie er auf der gemeinsamen Pressekonferenz sagte.

Kommentare zu diesem Artikel

Maria, 24.02 2016, 14:43
@Peter, von welchen Medien beziehen Sie denn Ihre Informationen u. bilden sich eine Meinung? IK-News war nur ein Beispiel von vielen. Jeder, den das Thema interessiert, findet im Netz genügend Infos dazu. Was dann glaubwürdig erscheint oder auch nicht, sollte jeder für sich entscheiden. Mit einer Vielfalt an Informationen, aber auch eigener Überlegungen sollte man dann schon zu einer eigenen Meinung kommen.
Peter, 19.02 2016, 14:36
In welcher Welt lebt ihr?
Die Armen Russen, mir kommen die Tränen.
Denkt an die Krim, die Ostukraine und jetzt wird der Diktator Assad unterstützt.
@Maria – nur IK-News (nicht glaubwürdig!) anzuführen ist zu wenig. Eine Meinungsbildung muss über eine vielfallt von Medien erfolgen.
Christoph, 17.02 2016, 21:29
Der NATO ist nach dem Ende der Sowjetunion leider die Existenzberechtigung abhanden gekommen. Seit dem zündelt sie regelmäßig gegen Russland, um sich einen neuen Feind aufzubauen. Sie nimmt absichtlich immer mehr osteuropäische Länder als Mitglieder auf und stationiert bevorzugt im dortigen Gebiet Truppen, damit Russland sich davon bedroht fühlt und eine Reaktion zeigt. Wir können nur hoffen, dass die NATO damit nicht erfolgreich ist. Das beste Mittel dagegen könnten vernünftig handelnde Regierungen in solchen Ländern sein. Also Klaus Johannis, bitte verhindern Sie eine verstärkte Präsenz der NATO am Schwarzen Meer!
Kritiker, 16.02 2016, 18:09
Wem dient eine NATO-Präsenz in Rumänien?
Maria, 16.02 2016, 15:51
Tourist, ich finde deine Fragen gut, regt zum Nachdenken an!
Laut Artikel muss es doch im Schwarzmeerraum Schwierigkeiten geben. Welche denn? Aber egal, ob als Stützpfeiler, Präsenz, Verteidigung o. ä. Hauptsache die NATO kann sich weiter ausbreiten. Wofür soll das gut sein u. wem nützt es???
http://www.iknews.de/2016/02/12/nato-als-treibsatz-angelsaechsischer-weltkriegsgelueste/
Peter, 16.02 2016, 14:26
@ Tourist – nicht die Verteidigung ist hier gemeint, sondern die Präsenz der NATO im Schwarzmeerraum.
Tourist, 16.02 2016, 13:08
gegen wen verteidigt Rumänien angeblich die NATO-Ostflanke? Gegen das kleine Moldawien, oder gegen die Ukraine, gegen das Asov-Batallion, gegen den Prawy-Sektor, gegen Jewgeni Azeniuk, gegen Poroschenko? Was bitte ist östlich von Rumänien, was irgendwen bedroht? Die Erdogan-Türkei vielleicht, die in Syrien den Islamischen Staat unterstützt und im eigenen Land die Kurden bombardiert und hunderttausende Flüchtlinge nach Europa schickt? Nein, die Türkei ist ja selber in der NATO.

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