Rumänien an Kapitalerhöhung der Europäischen Investitionsbank beteiligt

Bis 31. März überweist Rumänien seinen Anteil – 52 Mio. Euro

Freitag, 01. Februar 2013

Bukarest (ADZ) - Rumänien beteiligt sich mit 52,39 Millionen Euro an der Kapitalaufstockung bei der Europäischen Investitionsbank (EIB). Das Geld soll in einer einzigen Tranche bis zum 31. März überwiesen werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedete die Regierung am Mittwoch berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax.
Die Kapitalerhöhung bei der EIB um 10 Milliarden Euro auf 60 Milliarden Euro wurde Ende Juni 2012 vom Europarat beschlossen und sollte ursprünglich bis Ende vergangenen Jahres umgesetzt sein.

Die zusätzlichen Kreditmittel sollen vor allem den kleineren und mittelständischen Unternehmen der Europäischen Union zugutekommen sowie unter anderem in die Bereiche Infrastruktur, Forschung und Entwicklung, Bildung sowie Ressourcenmanagement investiert werden. Die EIB ist seit 1990 in Rumänien tätig und hat bis Anfang 2012 Kredite in Höhe von insgesamt 9 Milliarden Euro an verschiedene Partner vergeben. Das EIB-Portfolio umfasst öffentliche und private Infrastrukturinvestitionen in den Bereichen Verkehr, Telekom, Umwelt und Energie. Die Europäische Investitionsbank unterstützt rumänische KMU durch Darlehen, die über zwischengeschaltete Finanzinstitute weitergeleitet werden.

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