Rumänien behandelt verwundete ukrainische Soldaten

Johannis und Poroschenko über Ergebnisse der Gespräche

Donnerstag, 19. März 2015

Klaus Johannis und Petro Poroschenko Foto: presidency.ro

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Auf der gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag in Kiew teilten die Präsidenten Klaus Johannis und Petro Poroschenko die Ergebnisse ihrer Gespräche mit.

Der ukrainische Präsident unterstrich, dieses sei seit sieben Jahren der erste Besuch eines rumänischen Staatschefs in seinem Land, wobei er sich am Ende auf Rumänisch bedankte, da Poroschenko diese Sprache beherrscht. Er verwies darauf, dass verwundete ukrainische Soldaten in Deutschland und in Rumänien behandelt werden sollen, eine Kommission aus Deutschland würde sich bereits die Fälle aussuchen, aus Rumänien werde eine ähnliche Abordnung erwartet. Mit 11 EU-Staaten werden Verhandlungen über Waffenlieferungen geführt, auch über die Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte. Über Transnistrien sagte Poroschenko, dass man sich mit Johannis einig sei, dass dieses Gebiet als ein Teil in die Republik Moldau zurückkehren müsse.

Auch über den kleinen Grenzverkehr sei gesprochen worden, dieser könne Millionen Menschen zugute kommen. Eine direkte Flugverbindung Bukarest – Kiew soll demnächst eingerichtet werden.

Klaus Johannis betonte, Rumänien übermittle der Ukraine gern seine Erfahrung in der Demokratisierung und in der Integration in die NATO und EU. Rumänien befürworte die Aufrechterhaltung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland, bis das Abkommen von Minsk zur  Gänze durchgeführt ist.

Kommentare zu diesem Artikel

Alex, 23.03 2015, 18:45
Unterstützung und Beistand in schwierigen Zeiten können zu einer guten Partnerschaft führen. Rumänien tut deshalb gut daran, dort zu helfen, wo es nötig und möglich ist.
Tourist, 23.03 2015, 15:46
wenn ich ihr Posting richtig lese, unterstellen Sie mir also ein vom russischen Geheimdienst bezahlter Troll zu sein. Wenn Sie das glauben wollen, bitte. Ihr Weltbild kann ich Ihnen nicht nehmen. So etwas nennt man eine Verschwörungstheorie und zwar eine die besonders an den Haaren herbei gezogen ist. Und noch eine Frage: Kunn so är bazualter reissische Troll ach Sewenberchisch Soxsesch riaden?
Johannes, 23.03 2015, 12:43
Lieber Tourist,
vielen Dank dass Sie uns zeigen, dass die russiche Propaganda es bis in die ADZ geschafft hat. Aus meiner Siche eine erfreuliche Tatsache, denn dies bedeutet dass die ADZ als ein bedeutendes Pressemedium vom FSB eingestuft wurde.
Schöne Grüße
Tourist, 21.03 2015, 21:29
Rumänien sollte lieber verletzte Zivilisten aus der Ukraine behandeln, zB die Brandopfer aus Odessa. Das ist auch nicht so weit weg von Rumänien, wie der Donbas.
Sraffa, 19.03 2015, 03:04
Schön daß man wieder miteinander gesprochen und nicht immer nur nach den eigenen Fürsten geschaut hat.

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