Rumänien hält Defizitgrenze 2016 knapp ein

Mittwoch, 26. April 2017

Symbolfoto: freeimages.com

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Rumäniens Haushalt kratzt an der Defizitgrenze: In den sogenannten Maastricht-Kriterien ist für die EU-Mitgliedsstaaten eine jährliche Neuverschuldung in Höhe von maximal drei Prozent ihres jeweiligen Bruttoinlandsproduktes (BIP) vorgesehen. Laut der EU-Statistikbehörde Eurostat hat die Neuverschuldung Rumäniens 2016 genau diese Marke erreicht. Diese Zahlen wurden am Montag in einer ersten Schätzung veröffentlicht. Dabei bewegte sich die Verschuldung auf dem Niveau Großbritanniens, wurde aber von Spanien mit 4,5 Prozent und von Frankreich mit 3,4 Prozent des BIP überholt. In der gesamten EU betrug die Neuverschuldung im vergangenen Jahr 1,7 Prozent – 2015 waren es noch 2,4 Prozent.

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